Ärzte Zeitung, 06.02.2013

Westfalen-Lippe

Schiedsamt muss eingreifen

KÖLN. In Westfalen-Lippe muss erstmals ein neutraler Schlichter darüber entscheiden, wie viel Geld die Krankenkassen den niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten für die Versorgung ihrer Versicherten zur Verfügung stellen.

Die KV Westfalen-Lippe (KVWL) und die Kassen konnten sich in der zweiten Verhandlungsrunde nicht auf ein Ergebnis verständigen und haben deshalb beschlossen, das Schiedsamt anzurufen. Über die Details haben die beiden Seiten Stillschweigen vereinbart.

Klar ist jedenfalls, dass die KVWL ein Ergebnis anstrebt, das deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt liegt. Sie will eine Angleichung der Vergütung an die in Westfalen-Lippe zu behandelnde Morbidität. (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

"Manche Wortwahl irritiert mich sehr"

Gesundheitsminister Spahn wird wegen des TSVG von Ärzten kritisiert. Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" betont er: Es wird mit Falschinformationen Stimmung gemacht. mehr »

Galenus-Gala 2018 – Das sind die Gewinner

Was zeichnet innovative Arzneimittelforschung aus? Vier Medikamente und eine Forschergruppe erhalten den Galenus-von-Pergamon-Preis 2018. Für beispielhaftes soziales Engagement wurde zudem der CharityAward verliehen. mehr »

Stammzelltherapie stoppt aggressive MS

Je früher, desto wirksamer – auch bei der autologen Stammzelltransplantation: Die Aktivität der Multiplen Sklerose lässt sich wohl komplett unterbinden, wenn die Methode als First-line-Therapie eingesetzt wird. mehr »