Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie bei unserer Online-Umfrage mit!

Ärzte Zeitung, 25.04.2013

Honorar

ÄKWL wirft Kassen Blockade vor

Die Ärztekammer Westfalen-Lippe hält eine Angleichung der Honorare an die Morbidität für notwendig.

KÖLN. Die Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) hat sich in die Auseinandersetzung über die Honorarverhandlungen in Westfalen-Lippe eingeschaltet. Sie kritisiert die Weigerung der Krankenkassen, die Vergütung an die zu versorgende Morbidität anzupassen.

Die Position der Kassen ist vom Schiedsamt bestätigt worden. "Damit kaufen die Kassen die ganze Bandbreite ärztlicher Leistungen nirgendwo in Deutschland so billig ein wie in Westfalen-Lippe", sagt ÄKWL-Vizepräsident Dr. Klaus Reinhardt, der auch Mitglied der Vertreterversammlung ist.

Er wirft ihnen vor, mit ihrer starren Haltung das bewährte System der gemeinsamen Selbstverwaltung zu gefährden. Die Versicherten hätten Anspruch auf eine gute Versorgung. "Sie müssen wissen, dass es die Krankenkassen sind, die hier mit dem Feuer spielen", betont Reinhardt. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schadet Marihuana dem Herz?

Haschischraucher sterben häufiger an Hypertonie-bedingten Todesursachen als Tabakraucher: Darauf deuten Resultate einer Studie - die allerdings auf wackligen Daten steht. mehr »

Schuss vor den Bug auch der alternativmedizinischen Ärzte

Die Heilpraktiker wehren sich. Sie fühlen sich bei der vom "Münsteraner Kreis" angestoßenen Debatte um die Reform oder gar Abschaffung ihres Geschäftsfeldes außen vor. mehr »

So hitzig diskutieren unsere Online-User

Unseriöser Beruf oder medizinische Alternative: Experten fordern die Abschaffung des Heilpraktikerberufs - und treten damit eine eifrige Debatte los. mehr »