Ärzte Zeitung, 24.06.2013

Blutspende

BÄK setzt sich für Homosexuelle ein

Berlin. Das Blutspendeverbot für Homosexuelle sollte nach dem Willen der Bundesärztekammer (BÄK) gelockert werden.

Die BÄK will "im Rahmen ihrer Möglichkeiten" auf eine Veränderung des EU-rechtlichen Rahmens hinwirken. Ziel sei es , den bisher geltenden dauerhaften Ausschluss von Menschen mit riskantem Sexualverhalten zu beenden.

Vielmehr sollte Blut zu spenden erlaubt sein, wenn die Betroffenen zuvor eine Zeit lang keinen riskanten Sex hatten. Der genaue Zeitpunkt müsse noch definiert werden.

Die BÄK wolle das Robert-Koch-Institut, das Paul-Ehrlich Institut sowie das Bundesgesundheitsministerium kontaktieren. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »