Ärzte Zeitung, 11.11.2013

KV-Projekt RegioMed

Baukasten voller Lösungskonzepte

Um die flächendeckende Versorgung zukunftsfest zu gestalten, hat die KV Brandenburg ein Projekt gestartet: "KV RegioMed". Bekannte Probleme werden mit unterschiedlichen Lösungskonzepten angegangen - ein Ansatz mit Modellcharakter.

Von Angela Mißlbeck

Baukasten voller Lösungskonzepte

Die angestellte Ärztin, Eva-Maria Passon (r.), in der ersten KV RegioMed-Praxis in Joachimsthal mit ihren beiden MFA.

© Mißlbeck

Die flächendeckende ambulante Versorgung für die Zukunft demografiefest gestalten - das ist die Herkulesaufgabe im Gesundheitswesen. Dafür sind Ideen und Mut zum Ausprobieren gefragt.

Auf den Weg gemacht hat sich die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB). Mit ihrem KV-RegioMed-Baukasten erprobt sie Lösungen für verschiedene Regionen - zum Beispiel im Landkreis Märkisch-Oderland.

Dieser Brandenburger Landkreis reicht von der östlichen Stadtgrenze Berlins bis an die polnische Grenze. Berlinnah ist er dicht besiedelt, die Einwohnerzahlen steigen, junge Familien aus Berlin ziehen zu.

Ganz anders dagegen an der polnischen Grenze. Im Oderbruch werden die Dörfer kleiner, die Einwohner älter, die Infrastruktur dünner.

Auf der Hälfte der Streckezwischen Berlin und Oderbruch, in der Märkischen Schweiz, ist die Situation unentschieden: Es gibt zwar keinen Boom, aber auch die Abwanderung hält sich in Grenzen.

Brandenburg als Vorreiter

So ungefähr sieht es in fast allen Landkreisen Brandenburgs aus, und mit dieser Struktur steht Brandenburg Modell für weite Flächen in Deutschland.

Diese drei Arten von Räumen finden sich in Niedersachsen ebenso wie in Bayern, in Schleswig-Holstein oder in Baden-Württemberg. Hinzu kommen die Großstädte, die von Versorgungsproblemen bislang weitgehend verschont sind.

"Brandenburg hat Laborcharakter für ganz Deutschland", sagt Lutz O. Freiberg, der bei der KVBB für KV RegioMed zuständig ist.

Im Rahmen des Konzepts entwickelt die KVBB neue Lösungen für altbekannte Probleme. "Die Herausforderungen in Brandenburg haben nicht eine Antwort, sondern viele", sagt Freiberg.

Sozusagen als Überschrift steht "KV RegioMed" darüber. Unter dieser Dachmarke entstehen Lösungen, die zu den Regionen passen.

In Märkisch-Oderland sind das vier verschiedene: Berlinnah eröffnet eine RegioMed-Bereitschaftsdienstpraxis am Krankenhaus Rüdersdorf.

In der Mittelregion der Märkischen Schweiz fährt der RegioMed-Patientenbus, in Bad Freienwalde nahe der polnischen Grenze hat eine RegioMed-Praxis eröffnet, und in der Grenzregion werden nun auch Bereitschafts- und Rettungsdienst umstrukturiert.

KVBB setzt auf eigene Praxen

Baukasten voller Lösungskonzepte

Der RegioMed-Patientenbus kommt in der Märkischen Schweiz zum Einsatz - wie lange noch, ist allerdings unsicher.

© KVBB

Erfinderisch wurde die KVBB aus der Not heraus, wie Sprecher Ralf Herre sagt. Er schildert die Probleme am Beispiel der RegioMed-Praxis: "Das traditionelle Nachbesetzungsmuster zieht nicht mehr", so Herre.

Dafür kennt er zwei Gründe: "Erstens kann man jungen Ärzten nicht mehr guten Gewissens empfehlen, eine alte Praxis in einer Region mit Bevölkerungsschwund zu übernehmen. Zweitens gibt es nicht mehr so viele Ärzte, die dafür in Frage kommen."

Daher setzt die KVBB mit den RegioMed-Praxen auf Eigeneinrichtungen. In den drei in diesem Jahr gestarteten KV-Praxen arbeitendurchgehend Ärzte um die 50, die zwar Erfahrung in der ambulanten Medizin haben, aber aufgrund ihres Alters nicht mehr mit großen Startinvestitionenin die Selbstständigkeit gehen wollen.

"In dieser Gruppe gibt es mehr Ärzte, als wir selbst dachten", berichtet Freiberg.

Festgehalt lockt

Seit die erste RegioMed-Praxis eröffnet hat, kommen interessierte Ärzte von selbst auf die KVBB zu. Es lockt ein Festgehalt entsprechend dem eines Oberarztes im Krankenhaus und eine Umsatzbeteiligung.

Ein halbes Jahr Probezeit müssen sie in Kauf nehmen. Damit will sich die KVBB unter anderem gegen zu geringe Fallzahlen absichern.

Rund 850 Patienten pro Quartal müssen die Eigeneinrichtungen versorgen, damit sie wirtschaftlich den Break-even erreichen. Die erste RegioMed-Praxis hat diesen Punkt neun Monate nach dem Start schon überschritten.

Doch nicht nur die hausärztliche, sondern auch die fachärztliche Versorgung spezieller Patientenproblemewird in ländlichen Räumen immer schwieriger. Genauso wenig wie die Nachbesetzung von Praxen funktioniert oft die klassische Ermächtigung.

Denn auch Krankenhäuser in ländlichen Regionenleiden unter Ärztemangel. Andere schließen Abteilungen, weil sie sich wegen zu geringer Patientenzahlen nicht mehr lohnen.

So ging es etwa mit der gynäkologischen Onkologie in Bad Belzig. Das KV-RegioMed-Zentrum hat dort die entstehende Lücke geschlossen: Ein Arzt der inzwischen geschlossenen gynäkologischen Abteilung, der nun an einem anderen Krankenhaus arbeitet, versorgt einmal pro Woche ambulant Brustkrebspatientinnen in dem von der KVBB betriebenen Zentrum in den Räumen des Belziger Krankenhauses.

Auch ein onkologischer Viszeralchirurg ist regelmäßig vor Ort. Geplant ist, das Angebot um Psychoonkologie zu erweitern.

Bereitschaftsdienstpraxen sorgen für Aufsehen

Für die Diabetologie am Belziger Zentrum hat sich eine Zweigpraxislösung gefunden. Das ist laut KVBB aber eher die Ausnahme, denn ambulante Fachärzte mit Spezialqualifikationenhaben meist keinen Grund, ihre gut laufenden Praxen in Brandenburger Ballungsräumen zu verlassen, um stundenweise andernorts zu arbeiten.

Die RegioMed-Zentren sprechen eher Klinikärzte an, die auch ambulant tätig sein wollen.

Das meiste Aufsehen von allen RegioMed-Bausteinen haben bislang die Bereitschaftsdienstpraxen der KVBB an Krankenhäusern erregt. Noch-Gesundheitsminister Daniel Bahr hat sich für das neue Versorgungsmodell interessiert und den Cottbuser Bereitschaftsdienstpraxen vor der Bundestagswahl seinen Besuch abgestattet.

Aufsehen erregten die Bereitschaftsdienstpraxen aber auch in anderer Hinsicht. Bei der Eröffnung der ersten Praxis in Potsdam regte sich lauter Widerstand der niedergelassenen Allgemeinmediziner. Inzwischen hat der sich aber gelegt.

Gewöhnungseffekt bei den Ärzten

Der Start der Cottbuser Bereitschaftsdienstpraxen ging weitgehend geräuschlos vonstatten, obwohl dort zugleich die Einsatzbereiche im fahrenden Bereitschaftsdienst umstrukturiert wurden. Dort stellt die KVBB schon jetzt einen hohen Umsteuerungseffekt fest.

Fast zwei Drittel der rund 1700 Patienten in der Erwachsenenbereitschaftsdienstpraxis wurden im zweiten Quartal 2013 aus dem Fahrdienst umgesteuert.

Die Kinderbereitschaftsdienstpraxis in Cottbus versorgte 830 Patienten. "Mit jeder neuen Einrichtung steigt die Akzeptanz", sagt Freiberg.

Das mag für die Patienten gelten, ob der Gewöhnungseffekt auch bei den Ärzten im Land eintritt, bleibt abzuwarten. Jetzt ist es der Start der Kooperation von Bereitschaftsdienst und Rettungsdienst in Märkisch-Oderland, der Protest der niedergelassenen Ärzte auf den Plan ruft.

Auch die RegioMed-Praxis in Elsterwerda wurde anfangs kritisch beäugt. Freibergs Erfahrung: "Dinge, die sich verändern sollen, brauchen eine intensive Kommunikation, denn Veränderungen rufen oft eher Ängste und Abwehr hervor als Begeisterung."

Die RegioMed-Praxis

Die RegioMed-Praxen sind Eigeneinrichtungen der KV Brandenburg. Bisher handelt es sich durchgehend um Praxen von Hausärzten, die keine Nachfolger gefunden haben. Von den RegioMed-Praxen gibt es bislang drei. Die Erste entstand Anfang 2013 in Joachimsthal, rund 80 Kilometer nördlich von Berlin, die Zweite im Frühjahr in Bad Freienwalde. Die Dritte hat Anfang September in Elsterwerda eröffnet.

In den RegioMed-Praxen arbeiten Ärzte, die bei der KVBB angestellt sind. Kooperationspartner ist der Dienstleister PatioDoc. Die Firma renoviert die Praxen, stattet sie in Absprache mit den angestellten Ärzten aus und vermietet sie an die KVBB. Dieses Modell bietet PatioDoc Ärzten auch direkt und ohne KV-Beteiligung bundesweit an. Sollten die Ärzte in den RegioMed-Praxen die Übernahme der Praxis wünschen, ist auch das möglich.

Der RegioMed-Baukasten sieht zudem vor, dass solche Eigeneinrichtungen auch neu entstehen können, etwa für bestimmte fachärztliche Versorgungsprobleme. Dieses Modell ist bisher aber nicht umgesetzt. (ami)

Die Bereitschaftsdienstpraxis

Bei den Bereitschaftsdienstpraxen kooperiert die KVBB mit verschiedenen Krankenhäusern und Krankenkassen. Ziel ist es, an Krankenhäusern Anlaufstellen für nicht lebensbedrohlich erkrankte, mobile Patienten zu schaffen, die sonst die Notaufnahme aufsuchen oder den fahrenden Bereitschaftsdienst rufen würden.

Die Öffnungszeiten sind auf Abende und Wochenenden begrenzt. Derzeit gibt es drei Bereitschaftsdienstpraxen. Die Erste entstand 2012 am Potsdamer Sankt Josef Krankenhaus. Am Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum besteht seit Anfang 2013 eine für Erwachsene und eine für Kinder.

Nur die Bereitschaftsdienstpraxis für Kinder wird von allen Krankenkassen gemeinsam finanziert. Bei den beiden anderen Bereitschaftsdienstpraxen sind AOK Nordost und BarmerGEK die kooperierenden Krankenkassen. Für die Dienste steht ein Pool von freiwilligen Ärzten bereit, die zum Teil aus Berlin kommen oder im Krankenhaus angestellt sind.

Weitere Bereitschaftsdienstpraxen starten demnächst berlinnah in Eberswalde und in Woltersdorf.(ami)

Das RegioMed-Zentrum

Das wohl vielfältigste Instrument aus dem RegioMed-Baukasten ist das RegioMed-Zentrum. Je nach den regionalen Versorgungserfordernissen ist es unterschiedlich gestaltet. Gemeinsam ist allen Zentren, dass eine AgnesZwei-Kraft die Patientenversorgung koordiniert.

Eine weitere Gemeinsamkeit ist die Ansiedlung an Krankenhäusern. Sie vermieten Räume und Medizintechnik an die KVBB, die die Zentren als Eigeneinrichtungen mit angestellten Ärzten betreibt. Derzeit gibt es zwei Zentren.

Im Grenzort Guben versorgt seit Anfang August ein polnisches Arztehepaar vor allem polnischsprachige Patienten allgemeinmedizinisch und in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, auch mit ambulanten HNO-Operationen, die in der Region bislang nicht angeboten wurden.

Geplant ist eine Erweiterung um Augenheilkunde und Dermatologie. Bereits seit knapp zehn Jahren gewachsen ist das RegioMed-Zentrum in Bad Belzig mit onkologischem Schwerpunkt.

Ein neues Zentrum startet demnächst in Templin. Dort liegt der Schwerpunkt auf der geriatrischen Versorgung. (ami)

Der Patientenbus

Zum Patientenbus gibt es bislang nur ein Modellprojekt. Dabei arbeitet die KVBB mit einer Fülle von Partnern zusammen. Dazu zählen der Landkreis Märkisch-Oderland und zwei Stadtverwaltungen.

In der Modellregion Märkische Schweiz gibt es zwar genug Ärzte, für die Dorfbevölkerung sind sie aber oft schwer erreichbar. Ein Kleinbus mit acht Plätzen fährt deshalb jeden Dienstag über die Dörfer, um Patienten zu Sprechstunden in die zwei zentralen Orte zu bringen. Im Durchschnitt wird er laut KVBB von vier bis fünf Personen genutzt. Das Projekt ist bis zum Jahresende befristet, eine Weiterführung ist derzeit ungewiss.

Die Schwachstelle des Patientenbusses ist, dass er nicht direkt zu den Praxen fahren kann, sondern die Haltestellen des Öffentlichen Nahverkehrs nutzen muss. Gehbehinderte Patienten kommen damit also auch nicht zu den Ärzten. Die KVBB denkt bereits über Alternativmodelle nach.

Erwogen werden ein Bus mit Begleitperson, der Kinder zu entfernten Praxen bringt, und der Einsatz von sanitätsgeschulten Busfahrern. (ami)

Die Finanzierung

Die meisten RegioMed-Module erhalten eine Anschubfinanzierung aus einem Spezialtopf der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB), dem sogenannten Sicherstellungsfonds, der jedes Jahr gemeinsam mit den Krankenkassen beschlossen wird.

Über kurz oder lang müssen sich die Projekte aber selbst finanzieren. Dafür gelten je nach Projekt unterschiedliche Fristen zwischen sechs Monaten und einem Jahr. "Dahinter steckt die feste Überzeugung, dass subventionierte Strukturen auf Dauer keine Zukunft haben", sagt RegioMed-Chef Lutz O. Freiberg.

Gewinne strebt die KVBB als Körperschaft damit nach Freibergs Angaben nicht an. Sie überprüft aber die Zielerreichung. Freibergs Maßstab: "Nicht nur die wirtschaftlichen Erwartungen, sondern auch die beabsichtigten Versorgungssteuerungseffekte müssen eintreten." Werden die Ziele verfehlt, dann droht den Projekten das Aus, so wie zum Jahresende möglicherweise dem Patientenbus im mittleren Märkisch-Oderland.

Für manche RegioMed-Bausteine gibt es eine Sonderfinanzierung durch die Krankenkassen AOK Nordost und BarmerGEK, die gemeinsam mit der KVBB die Arbeitsgemeinschaft IGiB (Innovative Gesundheitsversorgung in Brandenburg) bilden. Die IGiB ist zugleich Ideengeber für manche Projekte, darunter vor allem die Bereitschaftsdienstpraxen. Denn eine Umsteuerung nicht lebensgefährlich erkrankter Patienten aus den Rettungsstellen der Krankenhäuser ist auch im Sinne der Krankenkassen. (ami)

Interview: "Wir betreiben Versorgungsforschung"

Baukasten voller Lösungskonzepte

Lutz O. Freiberg, Leiter Abteilung Verträge, Forschung und Entwicklung der KV Brandenburg.

© ami

Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg leistet sich im Zusammenhang mit dem KV RegioMed-Konzept als einzige KV eine Abteilung für "Forschung und Entwicklung". Der Leiter der Abteilung, Lutz O. Freiberg, berichtet im Interview, was genau erforscht wird.

Ärzte Zeitung: Herr Freiberg, Sie leiten die Abteilung Verträge, Forschung und Entwicklung. Entwickelt werden dort unter anderem die KV RegioMed-Lösungen, aber was wird erforscht?

Lutz O. Freiberg: Zum Unternehmensbereich Forschung und Entwicklung gehört der Fachbereich Statistik, und wir arbeiten eng mit dem Zentralinstitut (ZI) der Kassenärztlichen Versorgung zusammen. Gegenstand der Analysen ist, was man allgemein Versorgungsforschung nennt. Um den Versorgungsbedarf regionalspezifisch erfassen zu können, ist es längst notwendig, weitere Aspekte wie Patientenbewegungen, Krankheitsprävalenzen, vorhandene und zukünftige stationäre Versorgungsangebote bis hin zur Sozial- und Infrastruktur neben den Daten der ambulanten ärztlichen Versorgung zu betrachten.

Welche Daten nutzen Sie?

Neben den Daten zu den ambulanten ärztlichen Leistungen und Diagnosen der Brandenburger Vertragsärzte stehen statistische Daten im Arzneimittelbereich und stationären Bereich des ZI zur Verfügung. Weiterhin werden öffentlich verfügbare Daten wie etwa Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes oder des Landesamtes für Statistik herangezogen. Unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit von Versorgungsstrukturen sind aber auch betriebswirtschaftliche Analysen wie das ZIPP des ZI unerlässlich.

Welche Rolle spielt das für den RegioMed-Baukasten?

Der regionale Versorgungsbedarf beziehungsweise die Nachfrage und Präferenzen der Bevölkerung sind Ausgangspunkt aller Überlegungen zur Frage, ob die bestehenden Versorgungsangebote und -strukturen eine gleichwertige Versorgung gewährleisten oder ob sie durch regionalspezifische Umsetzung von Modulen des KV RegioMed-Baukastens verbessert werden können.

Liegen allen RegioMed-Entwicklungen solche Forschungen zugrunde?

Ja, aber natürlich sind die Analysen abhängig von der Problemstellung mehr oder weniger breit und tief. So genügt für die Frage der Etablierung einer KV RegioMed-Bereitschaftspraxis eine Analyse der Nachfrage der Patienten außerhalb der Praxiszeiten, der Ärzte im ärztlichen Bereitschaftsdienst und den Rettungsstellen der regionalen Krankenhäuser sowie der Dienstbelastung der Ärzte vor Ort.

Bei einem komplexen Thema, wie dem KV RegioMed-Zentrum Templin mit einem geriatrischen Schwerpunkt, ist natürlich eine deutlich größere Breite und Tiefe bei der Analyse gefordert.

Das Interview führte Angela Mißlbeck

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