Ärzte Zeitung, 09.12.2013
 

Sachsen-Anhalt

Hausärzteverband wählt neue Spitze

Stefan Andrusch heißt der neue Chef des Hausärzteverbandes in Sachsen-Anhalt. Sein Vorgänger stellte sich nicht mehr zur Wahl.

WERNIGERODE. Der Allgemeinmediziner Stefan Andrusch aus Halberstadt ist neuer Vorsitzender des Hausärzteverbandes in Sachsen-Anhalt. Sein langjähriger Vorgänger Andreas Petri stand nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung, arbeitet aber auch künftig im siebenköpfigen Vorstand mit.

Während des diesjährigen Hausärztetages, der traditionell am ersten Adventswochenende in Wernigerode stattfand, hat die Delegiertenversammlung Holger Fischer aus Quedlinburg und Doreen Steinke, Oschersleben, zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Im Vorstand arbeiten künftig zudem Dr. Frank Edward Becker, Dr. Burkhard John und Dr. Jörg Böhme mit. In Abstimmung mit dem Verein "Fachärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt" haben die Hausärzte eine Resolution verabschiedet, in der sie Politik und gesetzliche Krankenversicherung auffordern, die notwendigen Gelder für die ambulante medizinische Versorgung im Land zur Verfügung zu stellen.

Obwohl der Gesetzgeber das Morbiditätsrisiko den Krankenkassen übertragen hat und die sachsen-anhaltinischen Kassen entsprechende Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds erhalten, gäben sie das Geld nicht für eine angemessene Versorgung weiter. (zie)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

"Super Mario" hält Senioren geistig fit

3D-Computerspiele trainieren die räumliche Orientierung älterer Menschen - und schützen einer Studie zufolge vor Demenz. mehr »

Bei PKV und GKV sind viele Optionen möglich

16.30 hEine Bürgerversicherung "pur" wird es mit der Union nicht geben. Für Veränderungen im Versicherungssystem zeigen sich CDU/CSU aber offen. mehr »

Mehr Qualität beim Ultraschall nötig

Bei Diagnosen im Bauchraum erreicht ein nicht ausreichend qualifizierter Arzt nur eine geringe Treffsicherheit. Anlass für die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin für klare Qualitätsregelungen zu plädieren. mehr »