Ärzte Zeitung, 07.08.2014

Freie Ärzteschaft

"Vertragsärzte kommen an ihre Grenzen"

KÖLN. Die Freie Ärzteschaft (FÄ) sieht die ambulante medizinische Versorgung an ihre Grenzen gekommen.

Unbegrenztes Leistungsversprechen für die Versicherten auf der einen und Planwirtschaft mit strikter finanzieller Begrenzung auf der anderen Seite widersprächen sich im Kern, so die FÄ.

Unter den Bedingungen der GKV ist nach Einschätzung der Organisation nur noch eine Mangelbehandlung möglich. "Wir müssen uns fragen, ob die Tätigkeit als Vertragsarzt überhaupt noch eine Existenz und eine Perspektive bietet", sagt der FÄ-Vorsitzende Wieland Dietrich.

Die Situation sei ohne Kassenzulassung für die Ärzte möglicherweise besser, da überbordende Bürokratie, Bevormundung und Mangelwirtschaft entfielen. Hautarzt Dietrich selbst hat Mitte 2013 seine Zulassung zurückgegeben. (iss)

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (19590)
Personen
Wieland Dietrich (47)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wirkstoff zum Cannabis-Entzug

Die Blockade der Fettsäureamid-Hydrolase reduziert Symptome beim Cannabis-Entzug. Mit einem Hydrolasehemmer senkten Abstinenzwillige den Konsum um fast 70 Prozent. mehr »

Arzt und Kämpfer gegen sexuelle Gewalt

Die Gewinner der Nobelpreise haben am Montag ihre Auszeichnungen entgegengenommen. Besondere Aufmerksamkeit erlangte dabei der Arzt Denis Mukwege, Träger des Friedensnobelpreises. mehr »

TI-Anschluss verweigern und dann klagen

An den Konnektoren scheiden sich die Geister. Medi-Vorstand Dr. Werner Baumgärtner sucht jetzt die juristische Auseinandersetzung. Sein Ziel: Sicherheitslücken in den Geräten feststellen zu lassen. mehr »