Ärzte Zeitung, 27.11.2014

Niedersachsen

Neuer Hausärztechef

Für gute Arbeitsbedingungen in Hausarztpraxen will sich Dr. Matthias Berndt als künftiger Vorsitzender der Hausärzte im Nordwesten einsetzen.

HANNOVER. Dr. Matthias Berndt ist der neue Vorsitzende des Hausärzteverbandes Niedersachsen. Die Landesdelegiertenversammlung des niedersächsischen Hausärzteverbandes wählte den 48-jährigen Allgemeinmediziner aus Hannover am vergangenen Wochenende zum neuen Vorsitzenden.

Er dankte seinem Vorgänger Dr. Heinz Jarmatz aus Scharnebeck für die über 30-jährige Leitung des Verbandes und für seinen außerordentlichen Einsatz für die Hausärzte, teilte der Hausärzteverband Niedersachsen mit.

"Oberstes Ziel für mich wird die Schaffung von guten Arbeitsbedingungen in den Hausarztpraxen sein, damit wir auch in der Zukunft genügend engagierte Hausärzte haben, und so die Bevölkerung in Niedersachsen gut versorgt werden kann", erklärte Berndt, der in der Landeshauptstadt niedergelassen ist.

Der Hausärzteverband Niedersachsen hat 2233 praktizierende Mitglieder und ist die Interessenvertretung der großen Mehrheit der niedersächsischen Hausärzte.

Als Stellvertreter wurden die Allgemeinärzte Jens Wagenknecht (Varel) und Eckart Lummert (Uetze) sowie Dr. Helmut Anderten (Hildesheim) als Schatzmeister gewählt.

Beisitzer im neuen Vorstand sind die Bezirksstellenvorsitzenden Dr. Uwe Lankenfeld (Osnabrück), Dr. Uwe Lange (Oldenburg) und Barbara Janssen (Aurich) sowie als hausärztlicher Internist Dr. Manfred Oberthür (Ronnenberg). (cben)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Weniger Kardiologen = mehr Herztote?

In Bundesländern mit weniger niedergelassenen Kardiologen sterben mehr Patienten an Herzerkrankungen, so der aktuelle Herzbericht. mehr »

Fehlerquelle Datenschutzerklärung

Die meisten Praxis-Websites von Haus- und Fachärzten erfüllen nicht die gesetzlichen Anforderungen. Das legt eine aktuelle Studie nah. mehr »

Nach einem Hörsturz ist das Schlaganfallrisiko erhöht

Nach einem Hörsturz haben Patienten ein erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. In einer südkoreanischen Studie war dies kontinuierlich über einen elfjährigen Nachbeobachtungszeitraum festzustellen. mehr »