Ärzte Zeitung, 12.12.2014

Hausarztvertrag

Betriebskassen bieten HzV als Rahmenvertrag

BERLIN. Der Deutsche Hausärzteverband und der Kassendienstleister SpektrumK haben einen bundesweit einheitlichen Hausarztvertrag geschlossen. 60 bis 70 Betriebskrankenkassen hätten die Option, sich diesem Rahmenvertrag anzuschließen.

Für teilnehmende Hausärzte könne sich der Verwaltungsaufwand reduzieren, sagte Dr. Dirk Sunder Plaßmann von SpektrumK der "Ärzte Zeitung". Der Vertrag gilt ab 1. Januar, werde operativ aber erst im zweiten Quartal starten, hieß es.

Die Betriebskrankenkassen planen, gemeinsam mit den Landeshausärzteverbänden den Vertrag in den einzelnen Regionen umsetzen. Auch Kassen mit HzV-Verträgen, die durch Schiedspersonen festgesetzt worden sind, könnten sich über eine sogenannte Aufhebungsklausel an dem Rahmenvertrag beteiligen, hieß es.

Hausärzteverbands-Chef Ulrich Weigeldt lobte die Vereinbarung als "wichtigen Schritt, um die hausärztliche Versorgung in Deutschland flächendeckend sicherzustellen und gleichzeitig die Einheitlichkeit der Verträge auch in Zukunft zu gewährleisten." (fst)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Darum will Maria Rehborn unbedingt Landärztin werden

Studentin Maria Rehborn möchte Landärztin werden in den Bergen werden – ein Portrait. mehr »

Welches Wasser in die Nasendusche?

In unserem Trinkwasser tummeln sich viele Erreger. Forscher haben nun getestet, mit welcher Methode Nasenduschen-Wasser behandelt werden sollte, um diese abzutöten. mehr »

Die Rückkehr des Badearztes

Eine Medizinerin bringt die Region Wiesbaden ins Schwitzen: als einzige Badeärztin der Gegend. Der "Ärzte Zeitung" erklärt sie, warum sie Treppen steigen lässt statt eines EKGs – und wie sie 75 Patienten an ihrer Zunge erkannte. mehr »