Ärzte Zeitung App, 05.01.2015

KV-Chef

Helming kritisiert Kassen-Marketingstrategie

POTSDAM. "Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker" - dieses Motto sollte auch bei der Krankenkassenwahl gelten, rät der Vorsitzende der KV Brandenburg (KVBB), Dr. Hans-Joachim Helming.

Die Konten der Kassen seien mit insgesamt 16 Milliarden Euro prall gefüllt.

Der KVBB-Chef fordert: "Statt weitere Rücklagen zu bilden oder die Beiträge für unsinnige und superteure Werbung zum Beispiel auf den Skiern der Deutschen Skisprung-Mannschaft zu verplempern, müssen die Mittel der Kassen dahin fließen, wofür die Versicherten ja auch ihre Beiträge zahlen: in die bedarfsgerechte ambulante medizinische Versorgung."

Er rät Versicherten dazu, bei der Kassenwahl zuerst auf das Leistungsspektrum zu achten. (ami)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Nervenärzte schlagen Alarm

Der Spitzenverband ZNS ist besorgt: Die Versorgung von Demenz-, Parkinson- und Schlaganfallpatienten gerate in Gefahr, warnen die Nervenärzte. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »