Ärzte Zeitung, 18.02.2015

Ärztemangel

Fördermittel für sächsische Praxen

LEIPZIG. Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen Sachsen hat aufgrund der aktuellen Versorgungssituation für weitere sächsische Regionen die Förderung von Niederlassungen beschlossen.

Diese kommt vor allem möglichen neuen Hausärzten zu. So stehen einem Bericht der Kammer zufolge nun etwa für den Bereich Mittweida 7,5 Förderstellen mit einem Investitionskostenzuschuss von bis zu 60.000 Euro und der Garantie eines Mindestumsatzes bereit.

Zusätzlich soll acht neuen Hausärzten in Stollberg, Zwickau, Drebach und Bobritzsch-Hilbersdorf sowie in Schlettau, Görlitz, Weißwasser und Bad Muskau der Start in die eigene Praxis erleichtert werden.

Im Kampf gegen den drohenden Ärztemangel hat der Landesausschuss eine Strategie entwickelt. Wird für eine Region Unterversorgung oder zusätzlicher Versorgungsbedarf festgestellt, können Fördermaßnahmen beschlossen werden.

Sie sollen junge Ärzte motivieren, sich in den entsprechenden Gebieten niederzulassen. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Macht Sport so glücklich wie Geld?

Wer moderat Sport treibt, ist seltener unglücklich und kann damit offenbar Gehaltseinbußen von rund 22.000 Euro jährlich emotional kompensieren, so eine US-Analyse. mehr »

Experimentelle Arznei lindert Juckreiz

Forschende der Universität Zürich haben einen neuen Ansatz entdeckt, mit dem sich Juckreiz unterdrücken lässt. In einer Studie linderten sie damit nicht nur akute, sondern auch chronische Beschwerden. mehr »

Politiker fordern nach Valsartan-Skandal mehr Kontrollen

Seit Wochen erhitzt der Valsartan-Skandal die Gemüter. Patienten fühlen sich schlecht informiert. Wie sehen Gesundheitspolitiker das Dilemma? Die "Ärzte Zeitung" hat nachgefragt. mehr »