Ärzte Zeitung, 19.02.2015

KV Bayerns

Pool-Ärzte für Bereitschaftsdienst

MÜNCHEN. Die KV Bayerns geht neue Wege, um Ärzte für den Bereitschaftsdienst zu finden. Der KV-Vorstand hat sich dafür brieflich an die mehr als 50.000 Ärzte in Bayern gewandt.

In Abhängigkeit von der Zahl der Rückmeldungen soll dann ein Konzept erarbeitet werden, wie diese sogenannten Pool-Ärzte in den Bereitschaftsdienst integriert werden können.

Voraussetzung sei eine mindestens zweijährige allgemeinmedizinische Weiterbildung oder eine Weiterbildung in einem anderen Fachgebiet nach Weiterbildungsrecht.

Der KV-Vorstand erläuterte, das Poolarzt-Modell sei einer von mehreren Bausteinen, um den Bereitschaftsdienst "auf ein breiteres Fundament zu stellen". Knapp 400 Zusagen habe die KV bereits erhalten. (fst)

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[19.02.2015, 08:01:38]
Dr. Hartwig Raeder 
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Wenn man nach Poolärzten sucht, wird man auch Krankenhausärzte finden. Durch die Teilnahme an den Notdiensten verlieren sie die Angst vor der Niederlassung. Außerdem können sie sich in die KV-Bürokratie einarbeiten. Das sollte gefördert werden. Unsere KV veröffentlicht im Internet alte Notdienstbestimmungen, die schon vor Beginn der Neuregelung vor vier Jahren weitgehend falsch waren. So wird auch heute noch die Eintreibung der Notfall-Praxisgebühr in Höhe von 10 € gefordert. Und zwar von jedem Patienten, der keine aktuelle Notfallquittung vorweisen kann, also auch von Kindern, BG-Fällen, Befreiten, Verstorbenen, Privatpatienten und so weiter. zum Beitrag »

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