Ärzte Zeitung, 19.03.2015

Versorgungsgesetz

Gassen sieht Freiberuflichkeit der Ärzte gefährdet

BERLIN. KBV-Chef Dr. Andreas Gassen will sich weiter stark für den Erhalt der Freiberuflichkeit einsetzen.

"Die Freiberuflichkeit ist deshalb ein hohes Gut, weil sie garantiert, dass der der Arzt frei von äußeren Sachzwängen Entscheidungen im Sinne der Patienten treffen kann", sagte Gassen in einem Videointerview mit KV-on, dem Webkanal der KBV.

Dabei definiert sich nach Gassens Meinung Freiberuflichkeit nicht dadurch, ob jemand in eigener Praxis oder als angestellter Arzt tätig ist. Würde es aber nur angestellte Ärzte geben, steige die Gefahr der Einflussnahme von außen, warnt er.

Für den KBV-Chef soll die inhabergeführte Praxis weiter Goldstandard in der Versorgung vor Ort bleiben.

Die KBV sieht den Erhalt der ärztlichen Freiberuflichkeit durch das Versorgungsstärkungsgesetz zumindest auf längere Sicht gefährdet. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Hunde im MRT hygienischer als bärtige Männer

Ist es hygienisch, Hunde in MRT-Scanner zu legen, mit denen primär Menschen untersucht werden? Ja, legt eine Studie nahe: Bärtige Männer bergen höhere Kontaminationsrisiken. mehr »

Starke Konzentration wird im Fall Valsartan zum Klumpenrisiko

Noch ist die Risikobewertung im Fall Valsartan nicht abgeschlossen. Aber der Vorgang zeigt die Risiken der starken Marktkonzentration. mehr »

Die Gesundheit der Bombenkinder

Seit Jahrzehnten berichten viele Hibakusha – so nennt Japan seine Atombombenopfer – regelmäßig vor Schülern und Interessierten aus dem In- und Ausland von dem Grauen, das sie und ihre Angehörigen erlebten. mehr »