Ärzte Zeitung, 31.03.2015

Multiresistente Keime

KV Hamburg will weiter gehen

HAMBURG. Das Zehn-Punkte-Programm des Bundesgesundheitsministeriums zur Behandlung multiresistenter Keime greift nach Ansicht der KV Hamburg zu kurz.

Sie verweist auf die weitergehenden Anstrengungen, die zuvor mit den Kassen in Hamburg auf den Weg gebracht wurden.

So existiert dort bereits die MRSA-Testung, ausgeweitet auf MRGN. Außerdem gibt es ein Bündnis für gezielte Antibiotika-Therapie, das Ärzte und Patienten für einen sinnvollen Antibiotika-Einsatz sensibilisieren will.

Das bundesweite Programm sollte nach Ansicht von KV-Chef Walter Plassmann eine Verpflichtung enthalten, dass niedergelassene Ärzte Patienten vor einem planbaren Klinikaufenthalt auf multiresistente Keime untersuchen.

Bislang ist dies aber nur als Ankündigung enthalten. Außerdem wünscht sich Plassmann groß angelegte Aufklärungskampagnen. (di)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Blick ins Gehirn offenbart beste Therapie-Option

Einige Depressive sprechen besser auf Verhaltenstherapien an, andere auf Antidepressiva. Ein Blick ins Hirn per fMRT zeigt, welcher Ansatz den meisten Erfolg verspricht. mehr »

Ein steiniger Weg nach Deutschland

Ob geflohen vor Krieg oder eingewandert aus anderen Teilen der Welt: Wer als ausländischer Arzt in einer deutschen Klinik oder Praxis arbeiten will, muss Ausdauer haben – und gutes Deutsch können. mehr »

Milliarden für die Versicherten – Kassen bleiben skeptisch

Erster Aufschlag des neuen Gesundheitsministers: Jens Spahn will gesetzlich Versicherte per Gesetz entlasten. Aus Richtung Kassen weht scharfer Gegenwind. mehr »