Ärzte Zeitung online, 13.05.2015

KBV

Falk-KVen erneuern Kritik an Gassen

BERLIN. KBV-Chef Dr. Andreas Gassen bleibt in der Kritik. Die Vorstände von sechs KVen sehen Gassen weiter in der Pflicht, für Aufklärung zu sorgen. In einer gemeinsamen Pressemitteilung der Vorstände aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Westfalen-Lippe und Nordrhein heißt es:

"Die von Dr. Gassen auf der spontanen Pressekonferenz im Anschluss an die interne KBV-Vertreterversammlung am Montag in Frankfurt getroffenen Aussagen werden von uns nicht geteilt. Herr Dr. Gassen versucht nun, medial die Deutungshoheit über das Thema ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) zurückzuerlangen, das ihm längst entglitten ist und das Patienten, Ärzten und auch den Körperschaften massiv schadet." Eine endgültige Bewertung der Vorkommnisse werde erst möglich sein, wenn nach der kommenden Sonder-Vertreterversammlung die ungeklärten Probleme abgearbeitet und plausibel erklärt worden seien. (eb)

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (18330)
ASV (124)
Organisationen
ASV (196)
KBV (6863)
Personen
Andreas Gassen (440)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wann Bergsteigen fürs Herz schädlich ist – und wann nicht

Forscher haben Studien zu herzkranken Bergsteigern ausgewertet und geben Tipps, was Ärzte bei welcher Krankheit beachten müssen. mehr »

Deutlich mehr Masernfälle in der Europäischen Region

In der Europäischen Region der WHO gab es 2017 eine Zunahme der Masernfälle um 400 Prozent gegenüber dem Vorjahr. mehr »

Aktionsplan soll Gesundheitskompetenz stärken

Gesundheitsinformationen sind in vielfältiger Form der Bevölkerung heute zugänglich. Doch mit der richtigen Einordnung und Umsetzung hapert es oft. Das soll sich künftig ändern. mehr »