Ärzte Zeitung, 18.05.2015

Ärztetag

Patienten sollen bei Notdiensteinsätzen zuzahlen

Obligatorische Zuzahlung für Notdiensteinsätze

FRANKFURT/MAIN. Patienten sollten sich grundsätzlich mit einer Pauschale an Kosten für Notdiensteinsätze (Rettungsdienst, Krankenhausambulanzen und KV-Bereitschaftsdienst) beteiligen, fordert der Ärztetag. Lediglich von der Zuzahlung befreite Patienten sollten ausgenommen bleiben.

Der Missbrauch sowohl der Notärzte als auch der Krankenhausambulanzen und der KV-Bereitschaftsdienste habe in den letzten Jahren erheblich zugenommen.

"Notdienste werden vom Patienten oft aus Unkenntnis, Bequemlichkeit und Kostengründen missbräuchlich in Anspruch genommen", heißt es in der Begründung für den Antrag. (fuh)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Epileptiker haben hohe Überdosisgefahr

Die Gefahr, an einer Medikamentenüberdosis zu sterben, ist bei Epilepsiekranken fünffach erhöht, so eine Studie. Doch es ist anders, als auf den ersten Blick gedacht: Schuld sind meist nicht die Antikonvulsiva. mehr »

Nichtstun ist gefährlich für Patientendaten

Nur noch wenige Tage, dann tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Grund genug auch für Ärzte, sich die Prozesse der Datenverarbeitung anzuschauen und auf Sicherheit abzuklopfen. mehr »

So gefährlich sind Krampfadern

Krampfadern sollten nicht nur als kosmetisches Problem angesehen werden. Auch wenn die Varizen keine Beschwerden verursachen, bergen sie gesundheitliche Gefahren. mehr »