Ärzte Zeitung, 25.08.2015

Hohe Belastung

Rente mit 60 für Sanitäter gefordert

MAINZ. Wegen der besonderen Belastung von Rettungssanitätern fordern Hilfsorganisationen nach einem Bericht von "Report Mainz" für diese Berufsgruppe eine abschlagsfreie Rente mit 60. Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes Baden-Württemberg, Lorenz Menz, sagte dem Magazin, ein großer Teil der älteren Frauen und Männer in der Notfallrettung sei mit 60 Jahren ausgepowert.

Auch Heiko Werner vom Bundesverband des Arbeiter-Samariter-Bunds sprach sich für eine frühere Verrentung ohne Abschläge aus Der Krankenstand bei älteren Rettungskräften sei in den vergangenen Jahren stark gestiegen.

Rettungsassistenten und Rettungssanitäter seien zudem deutlich häufiger und länger krank als der Durchschnitt aller Berufstätigen in der entsprechenden Altersgruppe. Diese Angaben beruhen auf einer Datenanalyse des wissenschaftlichen Dienstes der AOK. (dpa)

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (18240)
AINS (591)
Organisationen
AOK (7274)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Warum ein Blinddarm auch nach der Op noch Ärger macht

Fälle wiederkehrender Appendizitis nach Appendektomie sind rar. Doch es sind offenbar sogar mehrere Rezidive möglich, wie ein Fall aus den USA zeigt. mehr »

CDU erwägt höhere GKV-Vergütung

Offiziell haben die Koalitionsverhandlungen zwar noch nicht begonnen. Doch: Die Union gibt bereits erste zarte Signale auf einen möglichen Kompromiss beim Ärztehonorar - inklusive einem Ende der Budgetierung. mehr »

Das sind die neuen Paul Ehrlich-Preisträger

Die Paul-Ehrlich-Stiftung ehrt dieses Jahr Forscher für ihre Arbeiten zum Tumor-Nekrose-Faktor mit ihrem mit 120.000 Euro dotierten Preis. Außerdem erkennen sie die Leistung eines Biochemikers zur Erforschung verschiedener Fettzelltypen an. mehr »