Ärzte Zeitung, 26.10.2015

KBV-Versichertenbefragung

Blick soll über reine Medizin hinausgehen

KÖLN. Wenn es um die Ergebnisse der Gesundheitsversorgung geht, will die KBV künftig den Fokus erweitern und die nicht-medizinischen Erwartungen der Bevölkerung an das System verstärkt in den Blick nehmen.

Dieser Komplex werde bei der Bewertung der Versorgung bislang noch vernachlässigt, sagte KBV-Dezernent Dr. Bernhard Gibis bei einem Symposium des privaten Krankenversicherers DKV.

Die KBV werde ihre Versichertenbefragung verstärkt danach ausrichten, kündigte Gibis an. "Wir werden die Versicherten fragen, wie sie diese Aspekte wahrnehmen."

Der Ansatz der sogenannten "Responsiveness" umfasst Themen wie den empathischen Umgang mit Patienten, die Kommunikation, die Wahlmöglichkeiten oder auch die Koordination der Versorgung und die Zusammenarbeit der verschiedenen Beteiligten.

"Das ist das, was die Bevölkerung nachfragt, was die Patienten beschäftigt." (iss)

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (18214)
Organisationen
KBV (6824)
Personen
Bernhard Gibis (38)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Ein Anästhetikum zur Behandlung bei schweren Depressionen?

Ketamin - einst als Anästhetikum entwickelt - hat sich in mehreren Studien bei Patienten mit therapieresistenten Depressionen bewährt. Doch: Für Euphorie ist es noch zu früh. mehr »

Wo und wann sich Patienten im Krankenhaus wohlfühlen

Die Bertelsmann Stiftung hat untersucht, wo Patienten ihren Klinikaufenthalt am besten bewerten. Dabei fanden die Analysten interessante Zusammenhänge heraus. mehr »

Darf‘s ein bisschen weniger Zucker sein?

Große Lebensmitteleinzelhändler wollen den Zuckergehalt in ihren Eigenmarken reduzieren. Für Verbraucherschützer ist das allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein. mehr »