Ärzte Zeitung, 15.01.2016

Niedersachsen

Beauftragter für Patienten berät Ministerium

HANNOVER. Niedersachsen erhält einen Patientenschutzbeauftragten. Das hat die Landesregierung beschlossen. Dafür wird eine Stabsstelle im Gesundheitsministerium eingerichtet.

Der Beauftragte soll die Rechte Kranker und ihrer Angehörigen stärken und ihre Belange unterstützen, zum Beispiel ehrenamtlich tätige Patientenfürsprecher in Kliniken unterstützen. Daneben soll der Beauftragte die Leitung des Sozialministeriums in Fragen des Patientenschutzes beraten.

Außerdem werden die Erfahrungen der ehrenamtlichen Fürsprecher in den Krankenhäusern zusammengestellt, bewertet und dem Landtag in einem Bericht zur Verfügung gestellt.

Die neue Funktion sei ein wichtiges Bindeglied zwischen Kostenträgern, Krankenhäusern und der Landesregierung, sagte Gesundheitsministerin Cornelia Rundt (SPD). (cben)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Der Albtraum vom Nicht-Schlafen

Schlaflosigkeit lässt sich kaum nachweisen. Forscher zeigen: Schlaflose Nächte finden oft nur im Traum statt. Das macht sie nicht weniger belastend, ermöglicht aber neue Therapien. mehr »

Ärztenetze sollen Arztsitze erwerben können

Die Gesundheitsminister wollen Ärztenetze stärken. Keine Mehrheit auf ihrer Konferenz fand der Vorschlag, die Budgets in der vertragsärztlichen Versorgung abzuschaffen. mehr »

Das Kassenpolster wächst und wächst

Die Kassen der Krankenkassen füllen sich weiter: Im ersten Quartal 2018 steht ein Überschuss von über 400 Millionen Euro zu Buche. Zudem fällt das Jahresergebnis für 2017 viel besser aus als gedacht. mehr »