Ärzte Zeitung, 19.01.2016
 

Förderprogramm in Bayern

Psychotherapie profitiert

MÜNCHEN. Die Ausweitung des bayerischen Landarztprogramms auf andere Fachgruppen funktioniert. Dieses Fazit hat das Landesgesundheitsministerium gezogen.

Ein Jahr nach dem Start im Januar 2015 würden bislang 25 Psychotherapeuten sowie fünf Kinder- und Jugendpsychiater unterstützt. Das ursprünglich allein für Hausärzte vorgesehene Programm ist vor einem Jahr auf Psychotherapeuten, Pädiater und Gynäkologien erweitert worden.

Im Doppelhaushalt des Ministeriums für 2015/16 stehen 11,7 Millionen Euro als Fördermittel zur Verfügung. Haus- und Fachärzte können bei der Niederlassung in Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern mit bis zur 60.000 Euro unterstützt werden, bei Psychotherapeuten sind es 20.000 Euro.

Durch Stipendien gefördert werden zudem zurzeit landesweit 101 Medizinstudierende. Im vergangenen Dezember ist die Förderung abermals auf nun alle Arztgruppen der allgemeinen fachärztlichen Versorgung erweitert worden. (fst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wie Grippeviren ihr Erbgut steuern

Forscher haben nachgewiesen, wie Gene von Influenza-A-Viren an- und abgeschaltet werden. Die Erkenntnisse sollen die Entwicklung neuer Therapien vorantreiben. mehr »

6000 Euro Strafe für Informationen über Abtreibung

Wegen unerlaubter Werbung für Schwangerschaftsabbrüche hat das Amtsgericht Gießen am Freitag eine ortsansässige Allgemeinärztin zu 6000 Euro Geldstrafe verurteilt. mehr »

Mehr Transparenz soll die Wogen der SPRINT-Studie glätten

Der Streit um die SPRINT-Studie hält an. Im Fokus steht die genutzte Methode der Praxisblutdruckmessung, um die sich Gerüchte rankten. Jetzt hat die SPRINT-Gruppe für mehr Transparenz gesorgt. mehr »