Ärzte Zeitung online, 08.03.2016

KBV-Immobilien

Gröhe arbeitet an verschärfter Rechtsaufsicht

BERLIN. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will die Vertretung der Vertragsärzte härter an die Kandare nehmen.

"Derzeit wird geprüft, ob Weiterentwicklungen der gesetzlichen Regelungen bei der Rechtsaufsicht nötig sind, sofern sie Haushalt und Vermögen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) betreffen", bestätigte ein Sprecher des Ministers am Dienstag der "Ärzte Zeitung".

Auslöser der Aktivitäten sind die Immobiliengeschäfte der Körperschaft.

In der Antwort auf eine Anfrage der Fraktion der Grünen spricht die Regierung von dabei entstandenen möglichen Haftungsrisiken in Höhe von mehr als 50 Millionen Euro.

KBV-Chef Dr. Andreas Gassen hat eine Aufklärung der Sachverhalte bis zum Jahresende angekündigt. (af)

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[10.03.2016, 16:00:24]
Dr. Henning Fischer 
"KBV-Chef Dr. Andreas Gassen hat eine Aufklärung der Sachverhalte bis zum Jahresende angekündigt"

Donnerwetter

das geht ja ratzfatz im Sauseschritt

schnell und sauber. Ganz KBV

(p.s.: Jahresende 2016 oder 2017?)
 zum Beitrag »
[10.03.2016, 12:30:32]
Horst Oswald 
Situation der KBV
Es wird höchste Zeit, dass in der KBV aufgeräumt wird. Die Vorgänge dort sind skandalös, Raffgier und unverschämtes Selbstbedienungsverhalten dominieren schon länger, viele Fehlentscheidungen sind inzwischen verjährt.
Die Leistungen für die Ärzteschaft sind dagegen überschaubar.
Wenn jetzt staatliche Kontrollen erfolgen, hat sich die KBV-Führung das redlich verdient. Ein Trauerspiel zum Beitrag »

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