Ärzte Zeitung, 19.04.2016

Urologen

Risiko für Engpässe in der Versorgung wächst

BERLIN. Der Berufsverband der Deutschen Urologen (BDU) hat auf die sinkende Zahl niedergelassener Urologen hingewiesen. Nach Angaben der jüngsten Ärztestatistik der Bundesärztekammer ist ihre Zahl im Vergleich zu 2014 um 0,6 Prozent gesunken.

Hingegen sei die Zahl der angestellt in Krankenhäusern tätigen Kollegen um 3,3 Prozent gestiegen, erinnert der BDU. Nach Ansicht des Berufsverbands mit rund 3000 Mitgliedern wächst das Risiko von Engpässen in der ambulanten Versorgung.

Von der Politik werde der Grundsatz "ambulant vor stationär" zu wenig unterstützt, klagte BDU-Präsident Dr. Axel Schroeder. Die Herausforderung bestehe darin, "mehr neue fachärztliche Kompetenz für die Niederlassung zu gewinnen", sagte er. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Intensives Ausdauertraining bremst frühen Parkinson

Sport lohnt sich: Kommen Parkinsonkranke im frühen Stadium regelmäßig ins Schwitzen, bleiben ihre motorischen Fähigkeiten über mindestens ein halbes Jahr hinweg stabil. mehr »

Wo und wann sich Patienten im Krankenhaus wohlfühlen

Die Bertelsmann Stiftung hat untersucht, wo Patienten ihren Klinikaufenthalt am besten bewerten. Dabei fanden die Analysten interessante Zusammenhänge heraus. mehr »

Krebsüberlebende nach Infarkt oft untertherapiert

Patienten mit Herzinfarkt, die eine Krebsdiagnose in ihrer Anamnese stehen haben, erhalten seltener eine leitliniengerechte Therapie. Das wirkt sich auch auf die Mortalität aus. mehr »