Ärzte Zeitung, 25.04.2016

DGCH-Kongress in Berlin

Chirurgen gegen Primat der Ökonomie

BERLIN. Auf wachsende Konflikte zwischen Klinikverwaltungen und ärztlichen Führungskräften weist die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) hin.

Missliebige Chefärzte würden immer häufiger nach Belieben ausgewechselt, sagte DGCH-Generalsekretär Professor Hans-Joachim Meyer im Vorfeld des am Dienstag im Berliner City Cube beginnenden 133. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie.

DGCH-Präsidentin Professor Gabriele Schackert hat den Kongress unter das Motto "Chirurgie im Spannungsfeld von Technik, Ethik und Ökonomie" gestellt. Viele Krankenhäuser verstünden sich heute als Wirtschaftsunternehmen, die hohe Gewinne abwerfen wollten, so Schackert. (af)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Praxen und Kliniken melden "Land unter"

Die heftige Grippewelle bringt Arztpraxen und Krankenhäuser an die Kapazitätsgrenzen. Manche Praxen müssen selbst wegen vieler erkrankter Mitarbeiter schließen, Kliniken nehmen teilweise keine Patienten mehr an. mehr »

Niedriggradiges Prostata-Ca - überwachen oder intervenieren?

Ist es beim niedriggradigen Prostata-Ca gerechtfertigt, nicht sofort zu operieren, sondern die Patienten aktiv zu überwachen? Auch beim Deutschen Krebskongress kochten bei dieser Frage die Emotionen hoch. mehr »