Ärzte Zeitung, 04.07.2016

Ärzteförderung

Gröhe ermahnt KVen

BERLIN. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat die KVen aufgefordert, gesetzliche Möglichkeiten zur Förderung von Haus- und Landärzten und des Nachwuchses zu nutzen.

Im Interview der "Welt am Sonntag" nannte Gröhe Zuschüsse für Praxis-Neueröffnungen, Stipendien und und Förderung flexibler Arbeitsmodelle.

Der SPD-Politiker Professor Karl Lauterbach fordert eine lukrativere Vergütung der Hausärzte. (HL)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[04.07.2016, 14:38:17]
Thomas Georg Schätzler 
Mein Kommentar in der WamS
Zu diesem Bericht der "Welt am Sonntag" (WamS) habe ich folgenden Kommentar geschrieben:

"Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) begründet als Jurist die neue Gesetzeslage mit jetzt angeblich möglichen

- Zuschüssen für Praxisneugründungen,
- Stipendien für Landärzte,
- Flexible Arbeitszeiten (KAPOVAZ=kapazitätsorientierte variable Arbeitszeit),

die wir Vertragsärzte/-innen auch noch selbst über unsere KVen bezahlen sollen. Damit gibt er zu, dass die bisherige GROKO-Gesetzgebung bei Versorgung und Bedarfsplanung völlig versagt und geschlafen hat.

Gröhes alter Ego, Prof. Dr. med. Karl Lauterbach (SPD), selbst nie Vertragsarzt gewesen, Approbation als Arzt erst 2010 (vorher nicht Rezept-fähig) will Vergütung verbessern, Bürokratie- und Arbeitszeit-Entlastung bzw. Teilzeit fördern. Genau das, was schon Rot-Grün unter "Ullalalla" Schmidt durch ihr Amt konsequent konterkariert hat.

MfG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, Facharzt für Allgemeinmedizin in Dortmund zum Beitrag »
[04.07.2016, 10:34:59]
Dr. Henning Fischer 
ist doch ganz einfach: 100% Honorar statt 62%, Regresse abschaffen, Bürokratismus eindämmen

Herr Gröhe, Sie(!) sind am Zug!
 zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Epileptiker haben hohe Überdosisgefahr

Die Gefahr, an einer Medikamentenüberdosis zu sterben, ist bei Epilepsiekranken fünffach erhöht, so eine Studie. Doch es ist anders, als auf den ersten Blick gedacht: Schuld sind meist nicht die Antikonvulsiva. mehr »

Nichtstun ist gefährlich für Patientendaten

Nur noch wenige Tage, dann tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Grund genug auch für Ärzte, sich die Prozesse der Datenverarbeitung anzuschauen und auf Sicherheit abzuklopfen. mehr »

So gefährlich sind Krampfadern

Krampfadern sollten nicht nur als kosmetisches Problem angesehen werden. Auch wenn die Varizen keine Beschwerden verursachen, bergen sie gesundheitliche Gefahren. mehr »