Ärzte Zeitung, 08.09.2016

Fördermittel

EU unterstützt klinische Studie in Leipzig

LEIPZIG. Eine Studie zu Operationen an der Hauptschlagader unter der Federführung des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) wird mit rund 6,3 Millionen Euro von der Europäischen Kommission unterstützt.

Das auf fünf Jahre angesetzte Projekt könnte dazu beitragen, die Gefahr von Querschnittslähmungen deutlich zu reduzieren (die "Ärzte Zeitung" berichtete). An der Studie beteiligt sind zehn der führenden europäischen Aorten-Zentren sowie zwei Partner in den Vereinigten Staaten.

Die Wissenschaftler wollen einen neuartigen operativen Eingriff bei Aneurysmen testen. Das Risiko für eine Querschnittslähmung liege bei den derzeitigen Behandlungen bei 15 bis 30 Prozent, hieß es.

Durch eine neue Methode des Leipziger Professors Dr. Christian Etz lasse sich das Risiko im Idealfall auf unter zehn Prozent senken. In die Studie werden zunächst 300 Patienten einbezogen. Offizieller Startschuss ist Anfang 2017. (lup)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So hoch ist die Lebenserwartung in der Welt

Wer als Junge in Deutschland geboren wird, darf sich im Schnitt auf 78 Jahre freuen. Wie hoch ist die Lebenserwartung in anderen Ländern der Welt? Wir geben die Antwort. mehr »

Pflege-Eigenanteil deckeln!

16:41Viele Bürger beklagen, dass Pflegeheime teuer sind, berichtet die DAK in ihrem Pflegereport. Kassenchef Storm schlägt nun vor, den Eigenanteil zu beschränken. Das entflammt eine neue Debatte über die Pflege-Finanzierung. mehr »

Der Gesundheitsminister will das E-Rezept

Krankenkassen, Ärzte und Apothekerschaft sollen in ihren Rahmenverträgen das elektronische Rezept ermöglichen. Eine gesetzliche Verpflichtung soll bis 2020 stehen. mehr »