Ärzte Zeitung, 21.12.2016

Gastroenterologie

IV-Vertrag für Versorgung ohne Hürden

BERLIN. Mehrere Ärzteverbände und der Kassendienstleister Spektrum K haben einen bundesweiten Integrationsvertrag zur gastroenterologischen Versorgung geschlossen. Der Vertrag soll Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen eine sektorenübergreifende Versorgung ermöglichen.

Ärzte können sich ab Januar einschreiben, Patienten ab Anfang April. Spektrum K ist Dienstleister für mehr als 70 Betriebskrankenkassen. Partner auf Ärzteseite ist die Versorgungslandschaft Gastroenterologie GmbH.

Sie wird vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI), dem Berufsverband niedergelassener Gastroenterologen (bng) und von der Pro Versorgung AG getragen. Letztere wurde 2011 auf Initiative des Deutschen Hausärzteverbandes gegründet. Die Gesellschaft soll Versorgungskonzepte entwickeln, die die hausarztzentrierte Versorgung ergänzen.

Der Vertrag soll nach Angaben der Vertragspartner Haus- und Fachärzte sowie Schwerpunktpraxen auch durch einfachere und kürzere Informations-und Kommunikationswege unterstützen. Durch die koordinierte Zusammenarbeit und eine leitliniengerechte Therapie erhoffen sich die Partner eine höhere Versorgungsqualität. (fst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

jameda muss Arztprofil löschen - Das ist die Urteilsbegründung

Urteil des Bundesgerichtshofs zum Arzt-Bewertungsportal jameda: Am Dienstag entschieden die Karsruher Richter zugunsten einer klagenden Ärztin. Ihr Profil muss gelöscht werden - die Richter schränken ihr Urteil allerdings ein. mehr »

Wann Bergsteigen fürs Herz schädlich ist – und wann nicht

Forscher haben Studien zu herzkranken Bergsteigern ausgewertet und geben Tipps, was Ärzte bei welcher Krankheit beachten müssen. mehr »

Deutlich mehr Masernfälle in Europa

In der Europäischen Region der WHO gab es 2017 eine Zunahme der Masernfälle um 400 Prozent gegenüber dem Vorjahr. mehr »