Ärzte Zeitung online, 18.01.2017

Bürogebäude verkauft

GBA plant Umzug in rund zwei Jahren

BERLIN. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) steht vor Veränderungen. Teile der Immobilienbestände der Körperschaft im Berliner Stadtteil Tiergarten sind verkauft. Aus der Selbstverwaltung nahe stehenden Kreisen hieß es, aufgrund der gestiegenen Preise habe die KBV einen attraktiven Gewinn erzielen können.

Die Verkäufe sind auf Druck des Gesundheitsministeriums eingeleitet worden. Die Aufsicht hatte der KBV dafür bereits im Juni 2016 eigens einen Beauftragten der Düsseldorfer Kanzlei Luther ins Haus geschickt.

Betroffen von den Entwicklungen ist der Gemeinsame Bundesausschuss. Der GBA ist in seinem Gebäude am Herbert-Lewin-Platz in Berlin Mieter der KBV. Das Mietverhältnis ende in rund zwei Jahren, hat die "Ärzte Zeitung" erfahren. Dem Vernehmen nach wird der GBA dann in der Nähe neue Räumlichkeiten beziehen.

Nach dem Rückzug von Regina Feldmann benötigt die KBV zumindest einen weiteren Vorstand an der Seite von KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. Für das Amt des hausärztlichen Vorstands soll sich Dr. Stephan Hofmeister, bislang KV-Vizevorstand in Hamburg, warmlaufen. (af)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Ausreichend Folsäure schützt Hypertoniker vor Schlaganfall

Bestimmte Hypertoniker sollten auf eine gute Folsäureversorgung achten. Dadurch können sie ihr Schlaganfallrisiko deutlich senken. mehr »

Feinsinnige Geister und Antisemiten

Ein neues Buch beleuchtet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin während des Nationalsozialismus. Am Fallbeispiel Emil von Bergmann erkennen Leser, wie zwiegespalten die DGIM-Mitglieder waren. mehr »

Saunieren schützt vor Schlaganfall

Möglicherweise beugt häufiges Saunieren Hirninfarkten vor. In einer finnischen Studie war die Schlaganfallrate bei Saunafans um 60 Prozent reduziert - dafür mussten Saunagänger aber einen Faktor beherzigen. mehr »