Ärzte Zeitung online, 17.03.2017
 

Baden-Württemberg

KV-Vorstand für Extra-Gebühr im Notfalldienst

STUTTGART. Die KV Baden-Württemberg (KVBW) fordert eine Kostenbeteiligung der Patienten, wenn sie den Notfalldienst in Anspruch nehmen. KV-Chef Dr. Norbert Metke verwies darauf, dass viele Patienten den Bereitschaftsdienst oder die Notfallambulanzen der Kliniken als "eine Art erweiterter Sprechstunde nutzen". Die Kosten gingen bei gedeckelter Vergütung aber zu Lasten schwerkranker Patienten. Unterstützt wird der KV-Vorstand dabei von der Vertreterversammlung. Es sei in allen Bereichen der Gesellschaft üblich, dass Kosten anfallen, wenn Leistungen außerhalb der üblichen Zeiten in Anspruch genommen werden, so der Tenor in der VV, teilt die KV mit. (fst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

FDP-Chef gibt den "Bastafari" – Steinmeier gegen Neuwahlen

Die FDP ist aus den Jamaika-Gesprächen ausgestiegen. Bundespräsident Frank Walter Steinmeier erteilt schnellen Neuwahlen eine Absage. KBV-Chef Gassen fordert Tempo. mehr »

Mit Kohlenhydrat-Tagen die Insulinresistenz durchbrechen

Typ-2-Diabetiker mit schwerer Insulinresistenz können vom Prinzip einer hundert Jahre alten Haferkur profitieren. Erfahrungsgemäß sprechen 70 Prozent der Betroffenen darauf an. mehr »

Kliniken in Nordrhein sind Vorreiter beim E-Arztbrief

Der Klinikbetreiber Caritas Trägergesellschaft West zählt zu den Vorreitern des elektronischen Arztbriefes über KV-Connect. Viele Niedergelassene sind bereits angeschlossen. mehr »