Ärzte Zeitung online, 31.03.2017
 

Entlassmanagement

Registrierung bei der KV soll entfallen

BERLIN. Das Entlassmanagement kann aller Voraussicht nach im Juli unbelastet von Rechtshändeln an den Start gehen. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat angekündigt, ihre Klage gegen eine Schiedsamtsentscheidung zurückzuziehen.

Ab Juli 2017 sollen Ärzte in Krankenhäusern Medikamente, Hilfsmittel und Pflege verordnen und Patienten krankschreiben können. Das Schiedsamt hatte gegen die Stimme der DKG festgelegt, dass sich die Klinikärzte dafür mit lebenslanger Arztnummer bei den KVen registrieren lassen müssten.

Mit einer gesetzlichen Regelung will die Koalition diesen Streitpunkt aus dem Weg schaffen. Die Klinikärzte sollen sich nicht bei den KVen registrieren lassen müssen. Ein Verzeichnis der DKG und der Kassen soll genügen. Die KBV zeigt sich zufrieden: "Das Hauptziel, Transparenz in den Krankenhäusern darüber herzustellen, wer etwas macht, wird damit erreicht", sagte ein KBV-Sprecher der "Ärzte Zeitung". (af)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Es kommt Schwung in die Entwicklung neuer Psychopharmaka

Bald könnte es einen Schub für die Entwicklung neuer Psychopharmaka geben. Denn Forscher finden immer mehr über die Entstehung psychischer Erkrankungen heraus. mehr »

Spielt Krebs eine Rolle beim plötzlichen Kindstod?

Ein plötzlicher Kindstod bei einer unbekannten neoplastischen Erkrankung ist selten, aber kommt vor. Das ist das Ergebnis einer britischen Studie. mehr »

Patienten sollen Verdacht auf Nebenwirkung melden

Alle europäischen Arzneimittelbehörden fordern in einer gemeinsamen Kampagne Patienten auf, ihnen verstärkt Verdachtsfälle von Nebenwirkungen zu melden. mehr »