Ärzte Zeitung online, 16.08.2017
 

Nordrhein-Westfalen

Basisfallwert lässt Erlöse der Kliniken steigen

KÖLN. Jetzt steht auch in Nordrhein-Westfalen der Landesbasisfallwert für die Krankenhäuser fest. Die Krankenhausgesellschaft NRW und die Kassen haben sich im Schiedsverfahren darauf geeinigt, ihn für das Jahr 2017 um 2,34 Prozent auf 3355 Euro anzuheben. Nach Angaben des Ersatzkassenverbands vdek erhöht sich damit der Erlös der nordrhein-westfälischen Krankenhäuser aus den Fallpauschalen um 727 Millionen Euro auf 16,85 Milliarden Euro.

Der Landesbasisfallwert ist die entscheidende Kenngröße zur Abrechnung der stationären Leistungen. In NRW und Mecklenburg-Vorpommern haben die Vertragspartner in diesem Jahr am längsten für die Festlegung gebraucht. Der AOK-Bundesverband beziffert den bundesweiten Mittelwert für die Landesbasisfallwerte 2017 mit 3364 Euro. Auf den mit Abstand höchsten Wert kommt Rheinland-Pfalz mit 3530,50 Euro, den niedrigsten weisen Sachsen und Thüringen mit je 3341,67 Euro auf. (iss)

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (18036)
NRW (1264)
Organisationen
AOK (7211)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wie Grippeviren ihr Erbgut steuern

Forscher haben nachgewiesen, wie Gene von Influenza-A-Viren an- und abgeschaltet werden. Die Erkenntnisse sollen die Entwicklung neuer Therapien vorantreiben. mehr »

6000 Euro Strafe für Informationen über Abtreibung

Wegen unerlaubter Werbung für Schwangerschaftsabbrüche hat das Amtsgericht Gießen am Freitag eine ortsansässige Allgemeinärztin zu 6000 Euro Geldstrafe verurteilt. mehr »

Mehr Transparenz soll die Wogen der SPRINT-Studie glätten

Der Streit um die SPRINT-Studie hält an. Im Fokus steht die genutzte Methode der Praxisblutdruckmessung, um die sich Gerüchte rankten. Jetzt hat die SPRINT-Gruppe für mehr Transparenz gesorgt. mehr »