Ärzte Zeitung online, 31.08.2017

Apothekerverbände

Gesundheit soll im TV-Duell Thema sein

BERLIN. Neben Flüchtlingen, Dieselskandal und innerer Sicherheit muss im TV-Duell zur Bundestagswahl auch die Gesundheitsversorgung vor Ort eine Rolle spielen. Dazu fordert die Initiative "Wahlradar Gesundheit" Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Kanzlerkandidat Martin Schulz (SPD) auf, die am kommenden Sonntag gemeinsam vor die Kameras treten.

"Auch wenn konkrete Antworten auf lokale Versorgungsfragen vor Ort gefunden werden müssen, so trifft doch der Bundestag in Berlin einige grundlegende Entscheidungen", erklärt die Initiative ihren Aufruf vom Mittwoch. Gegründet wurde diese von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) sowie Apothekerkammern und -verbänden (die "Ärzte Zeitung" berichtete).

"Die meisten Parteien treffen in ihren Wahlprogrammen nur wenige Aussagen, wie die Menschen in Deutschland künftig mit Gesundheitsleistungen versorgt werden sollen", kritisiert ABDA-Präsident Friedemann Schmidt. Auch bei ihrer Sommer-Pressekonferenz am Dienstag ließ Kanzlerin Merkel der Gesundheitspolitik nur eine Randnotiz zukommen. (jk)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »