Ärzte Zeitung online, 18.09.2017

Westfalen-Lippe

Honorarverhandlungen gescheitert

KÖLN. In Westfalen-Lippe sind die Honorarverhandlungen für 2017 am Streitpunkt Konvergenz gescheitert. Da die Vorstellungen der KV Westfalen-Lippe (KVWL) und der Krankenkassen zur "einmaligen basiswirksamen Erhöhung des Aufsatzwertes" laut Paragraf 87a Sozialgesetzbuch V zu weit auseinander lagen, hat die KVWL das Schiedsamt angerufen.

Bereits Mitte Juli hatten die Verhandlungen vor dem Aus gestanden. Die Hoffnung auf eine Annäherung nach der Sommerpause hat sich nicht erfüllt. Jetzt muss das Schiedsamt unter Leitung von Dr. Dorothea Prütting eine Lösung finden. Die Pharmazeutin und Juristin Prütting war bis 2016 Leiterin der Abteilung Gesundheit im nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium. (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Ausreichend Folsäure schützt Hypertoniker vor Schlaganfall

Bestimmte Hypertoniker sollten auf eine gute Folsäureversorgung achten. Dadurch können sie ihr Schlaganfallrisiko deutlich senken. mehr »

Feinsinnige Geister und Antisemiten

Ein neues Buch beleuchtet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin während des Nationalsozialismus. Am Fallbeispiel Emil von Bergmann erkennen Leser, wie zwiegespalten die DGIM-Mitglieder waren. mehr »

Saunieren schützt vor Schlaganfall

Möglicherweise beugt häufiges Saunieren Hirninfarkten vor. In einer finnischen Studie war die Schlaganfallrate bei Saunafans um 60 Prozent reduziert - dafür mussten Saunagänger aber einen Faktor beherzigen. mehr »