Ärzte Zeitung online, 21.09.2017

Sachsen-Anhalt

Sektorenübergreifende Versorgung im Fokus

MAGDEBURG. Der Bayreuther Finanz- und Wirtschaftswissenschaftler Professor Ulrich hat dringend strukturelle Weichenstellungen für eine sektorenübergreifende Versorgung angemahnt. Bei einem Symposium der Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt (KVSA)in Magdeburg warnte er darüber hinaus davor, entscheidende Weichenstellungen mit Blick auf die drohende ärztliche Unterversorgung und digitale Innovationen zu verpassen.

Er kritisierte, dass Versorgung noch immer viel zu häufig dort stattfindet, wo sie besser bezahlt wird, statt dort, wo die Qualität am besten ist. Ulrich forderte eine grundlegende Reform des Vergütungssystems und ein bedarfsorientiertes Finanzierungsverfahren, das reale regionale Abweichungen stärker berücksichtige. (zie)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Zufallsbefunde – Wer sucht, der findet

Bei der bildgebenden Diagnostik kann es vorkommen, dass unerwartet ein Befund jenseits des eigentlichen Anlasses auftaucht. Das sollte man den Patienten klarmachen – vorher. mehr »

Streit um "Strafgebühr" im Krankenhaus

KBV-Chef Gassen fordert für Patienten, die mit Bagatellerkrankungen in die Notfallambulanz der Kliniken kommen, eine Gebühr. Das hält die DKG für "schlicht falsch". Die Linke mutmaßt: "Notaufnahmen nur für Reiche"? mehr »

Das hilft bei "Fettleber"

Patienten mit nichtalkoholischer Fettleber können sich selbst helfen - indem sie gesünder leben. Forscher haben Biomarker ausfindig gemacht, die offenbar die Veränderung der Leberfibrose vorhersagen können. mehr »