Ärzte Zeitung online, 26.09.2017

Arzt-Patienten-Gespräch

Bessere Prioritäten setzen?

KÖLN. Ärzte führen im Schnitt jährlich 6000 Gespräche mit ihren Patienten. Im gesamten Arbeitsleben eines Mediziners summiert sich die Anzahl der Gespräche auf bis zu 200.000. Trotzdem messen viele Ärzte einer gelungenen Kommunikation mit den Patienten eine zu geringe Bedeutung bei, kritisierte Dr. Wolfgang Kölfen vom Städtischen Klinikum Mönchengladbach bei der 69. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ). Der häufig erlebten Kommunikation unter Zeitdruck könne man mit "gutem Zeit- und Prioritätenmanagement" erfolgreich begegnen: Bereits in 20 Prozent der verfügbaren Gesprächszeit könnten 80 Prozent der relevanten Informationen transportiert werden. (ras)

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (19008)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Neue Hoffnung auf wirksame Alzheimer-Therapie

Lässt sich der Krankheitsverlauf bei Alzheimer mittels Antikörper doch bremsen? Erstmals deutet sich ein solcher Erfolg in einer größeren Studie an. Das weckt Hoffnungen. mehr »

Was die Datenschutz-Folgenabschätzung ist

Praxen, Kliniken und MVZ, die in großem Stil Patientendaten verarbeiten, müssen laut DSGVO eine Datenschutz-Folgenabschätzung absolvieren. Medizinrechtler erläutern, wie das geht und was das überhaupt ist. mehr »

Tele-Hausarzt horcht aus der Ferne ab

Dr. Rafael Walocha betreut als Tele-Hausarzt Bewohner eines Pflegeheims per Video. Dabei kann er die Patienten sogar elektronisch auskultieren. Arzt und Patienten sind begeistert. mehr »