Ärzte Zeitung online, 08.12.2017

Westfalen-Lippe

Doch noch Einigung bei Honorar

KÖLN. In Westfalen-Lippe haben sich die KV und die Krankenkassen auf einen Honorarvertrag für 2017 und 2018 verständigt. Danach steigt die Gesamtvergütung in den beiden Jahren zusammen um 165,8 Millionen Euro. Das Honorarvolumen 2016 hatte 3,55 Milliarden Euro betragen. Details wollten die Vertragspartner noch nicht nennen. "Entscheidend war, dass wir die im Bundesvergleich bis heute geringere Vergütung der ärztlichen und psychotherapeutischen Leistungen in Westfalen-Lippe anheben konnten", sagte KVWL-Vize Dr. Gerhard Nordmann. Dafür habe man lange gekämpft. "Für uns ist vor allem wichtig, dass ein Teil des Honorars für die Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung im ländlichen Bereich eingesetzt wird", so AOK-Nordwest-Chef Tom Ackermann. (iss)

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