Ärzte Zeitung online, 23.02.2018

Höhere Pauschalen

Verbesserter Hausarztvertrag gilt ab 1. April

BERLIN. Der Deutsche Hausarztverband und die GWQ ServicePlus AG führen den gemeinsamen Vertrag zur Hausarztzentrierten Versorgung (HzV) mit verbesserten Leistungen fort. Der angepasste Vertrag ist von 1. April an wirksam und soll vor allem Palliativmedizin, präventive Leistungen und den Einsatz der Versorgungsassistentin VERAH stärken. Palliativleistungen sollen gezielt gefördert werden, sagt Ulrich Weigelt, Bundesvorsitzender des Hausärzteverbands.

Dafür bekommen Ärzte künftig eine Palliativpauschale von 100 Euro pro Quartal. Präventivmaßnahmen wie Krebsfrüherkennung werden ebenfalls mit höheren Zuschlägen vergütet. Um die Delegation nichtärztlicher Aufgaben zu unterstützen, wird der VERAH-Zuschlag von fünf auf neun Euro angehoben.

4,6 Millionen Versicherte und 17.000 Hausärzte nehmen derzeit an der HzV teil, bislang 34 Betriebs- und zwei Innungskrankenkassen sind beigetreten. Die GWQ ist ein von den BKKen gegründetes Dienstleistungsunternehmen und vertritt aktuell 67 Kassen mit mehr als zwölf Millionen Versicherten. (bar)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

"Telemedizin ist für uns Landärzte die Zukunft"

Geringes Honorar, hoher Aufwand und auf bestimmte Diagnosen begrenzt – trotzdem setzen einige Ärzte auf die Videosprechstunde. Und das aus vielerlei Gründen. mehr »

Kein Darmkrebs-Screening ab 45 Jahren

Der GBA lehnt die Senkung der Altersgrenzen beim Darmkrebs-Screening ab. Dagegen soll das organisierte Einladungsverfahren zur Früherkennung ab Juli 2019 starten. mehr »

Was 100-Jährige von anderen unterscheidet

100-Jährige sind oft weniger krank als die Jüngeren. Worauf es ankommt, haben Forscher anhand von Daten von AOK-Versicherten herausgefunden. mehr »