Ärzte Zeitung online, 12.03.2018

Tarifstreit

Verdi-Chef schließt Streiks nicht aus

POTSDAM. Bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst, von denen auch Krankenhausmitarbeiter betroffen sind, hat Verdi-Chef Frank Bsirske weitere Warnstreiks nicht ausgeschlossen. "Ich bin darauf eingestellt, dass das hier kein Spaziergang wird", sagte Bsirske am Montag in Potsdam. Die Frage nach weiteren Warnstreiks könne er an diesem Dienstag beantworten. Verhandelt wird für 2,3 Millionen Beschäftigte bei Bund und Kommunen, unter anderem auch Erzieher, Mitarbeiter von Müllabfuhr, Straßenreinigung und Bundespolizisten.

In Potsdam begann am Montagmorgen die zweite von drei Verhandlungsrunden für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen. Diese zweite Runde ist bis Dienstag angesetzt. Die entscheidende Runde ist für 15. und 16. April geplant. Der Verhandlungsführer des Bundes, Innenstaatssekretär Hans-Georg Engelke, bewertete die Gewerkschaftsforderung nach sechs Prozent mehr Geld als "zu hoch". "Und die Forderung nach einem Mindestbetrag geht aus unsere Sicht in die falsche Richtung."(dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

O-Saft senkt das Gicht-Risiko - und hält schlank

Vom Saulus zum Paulus: Galten Fruchtsäfte einst als gesunde Getränke, verbannen heute sogar manche Schulen die süßen Säfte. Forscher brechen jetzt eine Lanze für Orangensaft. mehr »

SmED hilft, künftig Notfälle richtig einzuschätzen

16.20 hDie Notfallversorgung startet ins digitale Zeitalter: Am Montag hat die KBV ein softwarebasiertes Instrument zur Begutachtung von Notfallpatienten vorgestellt. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »