Ärzte Zeitung online, 31.01.2019

FDP-Antrag

Kassen sollen für PID zahlen

BERLIN. Die FDP im Bundestag hebt einen von der Unionsfraktion abgelehnten Antrag wieder auf die Agenda: Krankenkassen sollen künftig die medizinischen Behandlungskosten einer Präimplantationsdiagnostik (PID) bezahlen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) war mit dem Vorstoß, der ins Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) eingehen sollte, in seiner Fraktion auf Widerstand gestoßen.

Die FDP-Abgeordnete Katrin Helling-Plahr rügte die „Verweigerungshaltung“ der Union. So werde keine vorgeburtliche Selektion verhindert, sondern „soziale Selektion geschaffen“. Anders als im ursprünglichen Antrag Spahns will die FDP den Anspruch auf Bezahlung einer PID nicht auf Verheiratete begrenzen. Auch feste Altersgrenzen lehnen die Liberalen ab. (fst)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Neu aufgetretene Migräne bei Älteren ist ein Warnsignal!

Patienten, die erst nach dem 50. Lebensjahr eine Migräne mit Aura entwickeln, haben offenbar ein signifikant erhöhtes Schlaganfallrisiko. Ursache könnten (Mikro-)Embolien sein. mehr »

Diabetes geht auch auf die Knochen

Auch wenn Diabetiker häufig Probleme mit Knochen und Gelenken haben, besteht meist kein kausaler Zusammenhang. Doch es gibt seltene ossäre Erkrankungen, die durch die Stoffwechselerkrankung verursacht werden. mehr »

Weniger Kostenrisiko für zu Pflegende

Über den Bundesrat soll ein Paradigmenwechsel in der Finanzierung der Pflegeversicherung herbeigeführt werden. Ziel: Kostenrisiken von Pflegebedürftigen entschärfen. mehr »