Ärzte Zeitung online, 18.04.2019

Einstweiliger Ruhestand

Staatssekretär Stroppe verlässt Bundesgesundheitsministerium

Seit 2014 ist Lutz Stroppe Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium. In Kürze wird er in den einstweiligen Ruhestand versetzt.

BERLIN. Im Bundesgesundheitsministerium scheidet der beamtete Staatssekretär Lutz Stroppe aus. Darüber seien Ressortchef Jens Spahn (CDU) und Stroppe übereingekommen, sagte ein Ministeriumssprecher auf Anfrage am Mittwochabend.

Wie zuerst die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ („FAZ“/Donnerstag) berichtete, soll Stroppe zum 15. Mai in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden.

In einer Rundmail schrieb Spahn von „vertrauensvoller Zusammenarbeit“ und würdigte den 62-Jährigen als „geschickten Verhandler und klugen Ratgeber“, der beim Start im Ministerium „sehr geholfen“ habe. Nach dieser Startphase solle nun die weitere Neuaufstellung des Ministeriums folgen.

Stroppe war seit 2014 Staatssekretär im Gesundheitsressort. Zuvor leitete er unter anderem das Büro von Altkanzler Helmut Kohl (CDU) und war Staatssekretär im Familienministerium. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Klinikärzte und Kommunen einigen sich

17:07 Die Tarifverhandlungen für Ärzte an kommunalen Kliniken sind beendet, eine Einigung ist erzielt. Der Marburger Bund konnte viele Kernforderungen durchsetzen. mehr »

Die Regulierung und ihre Nebenwirkungen

Bei der Digitalisierung ist die Selbstverwaltung lange auf der Stelle getreten. Am Ende musste der Gesetzgeber ran. Doch hilft eine Regulierung wirklich weiter? mehr »

„Ärzte mit KI werden die ohne KI ersetzen“

Daten retten Leben – das war eine der zentralen Aussagen von Professor Roland Eils bei der Eröffnung des Hauptstadtkongresses. Im Video-Interview erklärt der Leiter der Health Data Science Unit des Universitätsklinikums Heidelberg, warum zuviel Datenschutz auch Leben gefährdet. mehr »