Ärzte Zeitung online, 11.09.2019

Wahltarife für Kassenpatienten

In Baden-Württemberg verpufft Gassen-Vorschlag

STUTTGART. AOK, Medi und Hausärzteverband in Baden-Württemberg haben sich gegen den Vorschlag von KBV-Chef Dr. Andreas Gassen gewandt, einen günstigeren Kassentarif für Patienten anzubieten, die sich an einen koordinierenden Arzt binden. Dies greife zu kurz, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Vertragspartner der dortigen Selektivverträge.

Zusammen mit der koordinierenden Arztfunktion müssten besser vernetzte Versorgungsstrukturen einhergehen. Sie zusammen führten zu mehr Qualität und zu sinnvoller Häufigkeit von Arztkontakten. Dies belegten die Hausärztliche Versorgung (HZV) und die Facharztprogramme in Baden-Württemberg – die HzV mittlerweile sogar mit vier Evaluationen. Dies sei der zielführende Weg zu besserer Patienten- und Ärztezufriedenheit. (bar)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Laienreanimation wird wiederbelebt

„Prüfen, Rufen, Drücken“: Der Deutsche Rat für Wiederbelebung hat eine bundesweite Kampagne gestartet, um mehr Laienhelfer zu gewinnen. mehr »

Kabinett beschließt eAU

Die Bundesregierung hat jetzt einstimmig das Bürokratieentlastungsgesetz auf den parlamentarischen Weg gebracht. Darin enthalten: die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. mehr »

Ärztliche Widersprüchlichkeit beim Thema Datensicherheit

Ob die Digitalisierung des Gesundheitswesens gelingt, hängt maßgeblich von den Fähigkeiten aller Akteure ab, die Datensicherheit zu gewährleisten. Doch daran hakt es, wie der Skandal um ungeschützte Radiologie-Daten beweist. mehr »