Ärzte Zeitung online, 12.09.2019

Geburtshilfe

Gutachten zeigt Mangel an Hebammen auf

BERLIN. Hebammen betreuen neuen Zahlen zufolge weit mehr Gebärende, als gemeinhin empfohlen wird. Die „Neue Osnabrücker Zeitung“ zitiert aus zwei Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags, dass fast die Hälfte der bundesweit befragten Hebammen angaben, sich um drei Frauen gleichzeitig während der Geburt zu kümmern.

Die medizinischen Fachgesellschaften für die stationäre Geburtshilfe würden hingegen eine Eins-zu-eins-Betreuung empfehlen. Um den Betreuungsschlüssel zu verbessern, fehlten schlichtweg die Hebammen. (bar)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Eine tödliche Kombination

Nach einem Infarkt haben Diabetiker ein hohes Risiko für Herzschwäche. Doch nicht nur das: Die Kombination verdreifacht das Sterberisiko, offenbaren Studiendaten. mehr »

KBV-Vertreter setzen ein Zeichen

Die Vertragsärzte kämpfen um den Sicherstellungsauftrag für die ambulante Notfallversorgung, um die sich auch Kliniken bewerben. Das hat die KBV-VV dazu veranlasst, eine Resolution zu verabschieden. mehr »

"Es hapert deutlich bei der Prävention"

In der Schlaganfallversorgung ist Deutschland Weltspitze, doch bei der Prävention gibt es große Defizite, findet Professor Hans-Christoph Diener. mehr »