Ärzte Zeitung, 08.04.2008

Aus für Minenräumer in Afghanistan

FRANKFURT/MAIN (Smi). Aufgrund der sich verschlechternden Sicherheitslage hat die für die Minenräumung zuständige UN-Organisation UNMACA ihre Aktivitäten im Norden Afghanistans bis auf Weiteres eingestellt. Das hat die in Frankfurt/Main ansässige Hilfsorganisation medico international mitgeteilt. Allein im März waren drei Mitarbeiter der medico-Partnerorganisation Mine Detection and Dog Center bei Anschlägen getötet worden.

Das vorläufige Aus der Minenräumung treffe die Bevölkerung hart, betonte Anne Jung von medico international. "Minen verhindern Landwirtschaft und schränken die Bewegungsfreiheit extrem ein", so Jung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Neuropathie-Test 2.0 – Handy-Vibration ersetzt Stimmgabel

Es genügt ein Handy mit Vibrationsfunktion: An den Fuß eines Diabetespatienten gehalten, zeigt es Forschern zuverlässig an, ob dieser an einer peripheren Neuropathie leidet. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »

Bluttest erkennt acht Krebsformen gleichzeitig

Ein universeller Bluttest auf Krebs zur Früherkennung: Dieser Vision sind US-Forscher jetzt einen Schritt nähergekommen. mehr »