Ärzte Zeitung, 27.05.2008

Hilfe für Erdbebenopfer in mobiler Klinik

PEKING (dpa). In dem mobilen Krankenhaus des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im südwestchinesischen Erdbebengebiet sind gestern die ersten Patienten behandelt worden. "Es läuft sehr gut", berichtete DRK-Sprecherin Svenja Koch in Peking.

Wie bereits berichtet, arbeitet das elfköpfige Team aus Deutschland etwa 100 chinesische Ärzte und Schwestern ein, die das Hospital übernehmen werden. Beide Seiten arbeiteten von Anfang an im Team. Es gebe eine "unglaubliche Effizienz", sagte die Sprecherin. Die ersten Patienten seien überrascht gewesen, dass die Behandlung kostenlos sei.

Mit Hilfe von Freiwilligen sei das Hospital in der schwer betroffenen Stadt Dujiangyan aufgebaut worden. Zwei Wochen nach dem Erdbeben am 12. Mai müssen noch fast 30 000 Verletzte in Krankenhäusern stationär behandelt werden.

Topics
Schlagworte
Gesundheitspolitik international (7971)
Organisationen
DRK (634)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Drastisch veränderte Mundflora bei Krebs

Beim Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle ist die Zusammensetzung des oralen Keimwelt im Vergleich zu Gesunden drastisch verschoben. mehr »

So wird Insulin für Diabetiker produziert

Hinter den Toren des Industrieparks Höchst bieten sich faszinierende Einblicke in die Welt der Hochleistungs-Biotechnologie: Milliarden von E.coli-Bakterien produzieren hier das für Diabetiker überlebenswichtige Insulin. mehr »

Angst vor Epidemien in Lagern

Nach ihrer dramatischen Flucht aus Myanmar suchen über eine halbe Million Rohingya Schutz in Bangladesch. Die Lage in den eilig aufgeschlagenen Lagern ist desolat. mehr »