Ärzte Zeitung online, 29.10.2008
 

Zustimmung in der SPD für europaweites Rauchverbot

PASSAU (dpa). Der Vorstoß von EU-Arbeitskommissar Vladimir Spidla für ein europaweites Rauchverbot am Arbeitsplatz (wie berichtet) stößt bei den deutschen Sozialdemokraten auf Beifall. Martin Schulz (SPD), Fraktionschef der Sozialdemokraten im Europaparlament, ließ Zustimmung erkennen. "Ich halte das für chancenreich", sagte er der "Passauer Neuen Presse".

Die SPD-Gesundheitsexpertin Carola Reimann nannte den Vorstoß Spidlas wunderbar. "Ich unterstütze das ausdrücklich", sagte sie der Zeitung. Weil ein EU-weites Rauchverbot unsicher ist, will Reimann mit den Gesundheitsexperten ihrer Fraktion einen neuen Anlauf für ein bundesweit einheitliches Rauchverbot starten. Mitte November solle über das weitere Vorgehen beraten werden. In der Union und der FDP stoße Spidlas Vorhaben auf Ablehnung, schreibt die Zeitung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Vom Sinn und Unsinn medikamentöser Arthrose-Therapien

Arthrosebeschwerden sind weit verbreitet und nur begrenzt medikamentös behandelbar. Ein Update zur Evidenzlage medikamentöser Therapien wurde nun präsentiert. mehr »

"Gelegenheits-Chirurgie ist nicht akzeptabel"

Die Risiken, direkt im Zusammenhang mit einer Op im Krankenhaus zu sterben, sind in Häusern mit geringen Fallzahlen höher als in spezialisierten Kliniken. mehr »

Diesen Effekt haben Walnüsse auf Lipide

Die Lipidsenkung durch den täglichen Verzehr von Walnüssen stellt sich offenbar unabhängig davon ein, ob man dabei auf Kohlenhydrate oder Fette oder auf beides verzichtet. mehr »