Ärzte Zeitung, 12.12.2008

Britische Presse sieht Handys nicht mehr als "Krankmacher"

LONDON (ast). Jahrelang wurden Mobiltelefone in Großbritannien von den Medien häufig mit potenziellen Gesundheitsrisiken gleichgesetzt. Krankenhäuser verboten ihre Benutzung mit der Begründung, sie störten den Medizinbetrieb. Jetzt zeichnet sich im Königreich eine neue Phase der Evaluierung ab.

Tageszeitungen wie die "Times" berichten regelmäßig über die positiven Aspekte von Handys. "Jüngste Fortschritte in der medizinischen Versorgung: Handys", lautete die Überschrift eines Artikels, in dem über einen Modellversuch in acht staatlichen Krankenhäusern berichtet wird.

Chronisch kranke Patienten in Norwich, Leicester und anderen Städten benutzen ihre Handys, um täglich mit ihrem behandelnden Haus- oder Facharzt zu kommunizieren. Handys seien nicht länger die "Krankmacher per se", heißt es.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »