Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie bei unserer Online-Umfrage mit!

Ärzte Zeitung online, 28.05.2009

WHO erhält spanischen Prinz-von-Asturien-Preis

OVIEDO (dpa). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erhält den angesehenen spanischen Prinz-von-Asturien-Preis in der Sparte Internationale Zusammenarbeit. Sie setzte sich damit gegen 26 weitere Kandidaten durch. Dazu gehörten unter anderem die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) in Genf und der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag.

Die Jury begründete ihre Entscheidung am Mittwoch in der nordspanischen Stadt Oviedo damit, dass die WHO in wichtigen gesundheitlichen Fragen eine "Führungsrolle in einer sich wandelnden Welt" übernommen habe. "Die WHO ist eine der am meisten geschätzten Institutionen, weil sie sich für das fundamentale Recht jedes Menschen auf Gesundheit einsetzt", betonte die Jury. Die Weltgesundheitsorganisation gebe nicht nur Grundlinien für die Forschung und die Politik vor, sondern leiste auch Hilfe in armen Ländern.

Die Prinz-von-Asturien-Preise werden alljährlich in acht Sparten vergeben. Sie sind mit jeweils 50 000 Euro dotiert und gelten als die "spanische Version des Nobelpreises". Die Auszeichnungen werden im Herbst vom Prinzen von Asturien, dem spanischen Thronfolger Felipe, in Oviedo überreicht.

Topics
Schlagworte
Gesundheitspolitik international (7867)
Organisationen
WHO (3070)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Was schützt wirklich vor der prallen Sonne?

Auch beim Sonnenschutz setzen immer mehr Menschen auf Naturprodukte. Forscher haben die Schutzwirkung von Samen und Ölen untersucht - mit zwiegespaltenem Ergebnis. mehr »

"Abwarten und Teetrinken geht nicht mehr"

Unser London-Korrespondent Arndt Striegler beobachtet die Brexit-Verhandlungen hautnah - und ist verwundert über die May-Regierung, während die Ärzte immer mehr in Panik verfallen. mehr »

Pflege bleibt Problembereich

Der Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen ist 2016 drastisch zurückgegangen. Die erweiterten Kontrolloptionen der Leistungsträger müssen aber erst noch Wirkung zeigen. mehr »