Ärzte Zeitung online, 02.09.2009

Unzufriedenheit mit Obama wächst

WASHINGTON (dpa). Die Unzufriedenheit der Amerikaner mit Präsident Barack Obama wächst. Erstmals seit seinem Amtsantritt im Januar bewerte eine Mehrheit der politisch unabhängigen US-Bürger seine Politik negativ, so eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage des Nachrichtensenders CNN. Inzwischen lehne auch eine Mehrheit der Bürger die Gesundheitsreform ab, für die sich Obama massiv einsetzt.

Zwar liege die allgemeine Zustimmungsrate aller Amerikaner für Obama noch immer bei 53 Prozent, allerdings sei sie damit binnen vier Monate um acht Prozentpunkte gesunken, so die CNN-Umfrage.

Auch eine Umfrage des US-Fernsehsenders CBS zeigt den schwindenden Rückhalt für den demokratischen Präsidenten. Vier von zehn Amerikanern wünschen sich demnach einen Rückzug der US-Truppen aus Afghanistan, so der Sender am Dienstag. Im Februar forderten nur 24 Prozent der Befragten einen Abzug der US-Streitkräfte. Während im April noch 56 Prozent der Amerikaner die Afghanistan-Politik des Präsidenten grundsätzlich unterstützten, seien es jetzt bloß noch 48 Prozent. Bei den Republikanern sind es laut CBS sogar nur 31 Prozent. Nur noch 25 Prozent der Amerikaner sind der Umfrage zufolge für eine US-Truppenverstärkung in dem zentralasiatischen Land - im April waren es noch 39 Prozent.

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