Ärzte Zeitung online, 13.10.2009

Wichtige Abstimmung über Gesundheitsreform im US-Senat

WASHINGTON (dpa). Im US-Senat steht noch an diesem Dienstag eine wichtige Entscheidung über die von US-Präsident Barack Obama angestrebte Gesundheitsreform an. Wichtigstes Ziel der Vorlage ist es, allen Amerikanern eine Krankenversicherung zu bieten. Es gilt als sicher, dass der Finanzausschuss der Gesetzesvorlage der Demokraten zustimmen wird.

"Alle Amerikaner haben (nach dem Gesetzentwurf) Zugang zu einer Krankenversicherung, die sie sich leisten können", sagte der demokratische Senator Max Baucus. Der Senatsausschuss habe "eine Gelegenheit, um Geschichte zu machen". Derzeit sind 46 Millionen von gut 300 Millionen Amerikanern ohne Versicherung.

Allerdings liegen den beiden Parlamentskammern noch mehrere andere Vorlagen vor, über die ebenfalls noch diskutiert und abgestimmt werden muss. Außerdem steht die Mehrzahl der oppositionellen Republikaner dem Vorhaben nach wie vor ablehnend gegenüber.

Die Erneuerung des Gesundheitssystems ist das wichtigste innenpolitische Reformprojekt Obamas. Er will es bis Ende des Jahres unter Dach und Fach bringen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Nervenärzte schlagen Alarm

Der Spitzenverband ZNS ist besorgt: Die Versorgung von Demenz-, Parkinson- und Schlaganfallpatienten gerate in Gefahr, warnen die Nervenärzte. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »