Ärzte Zeitung online, 25.11.2009

Österreich will "Alko-Locks" testen

WIEN (dpa). Österreich will mit Hilfe sogenannter "Alko-Locks" das Autofahren unter Alkoholeinfluss eindämmen. Dabei wird im Fahrzeug ein spezielles Gerät an die Zündung angeschlossen. Der Fahrer muss in ein Röhrchen blasen und kann die Zündung nur dann starten, wenn ein gewisser Promillewert nicht überschritten wurde.

Verkehrsministerin Doris Bures plane, ab Sommer 2010 in einer Testphase bei Berufskraftfahrern und Wiederholungstätern das System zu erproben, berichtete die Zeitung "Kurier" am Mittwoch.

Ähnliche Versuche liefen derzeit bereits in Belgien, den USA und Australien, hieß es. In Schweden müssen Fahrer von öffentlichen Verkehrsmitteln immer ins Röhrchen pusten. Wie das Projekt in Österreich finanziert werden soll, ist noch nicht klar.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »