Ärzte Zeitung, 11.01.2010

Schweiz diskutiert Schaffung einer Einheitskasse

BERN (fst). In der Schweiz wächst der Wunsch nach einer Einheitskrankenkasse. Sechs der 26 Kantone haben eine Studie in Auftrag gegeben, in der das Vorhaben geprüft werden soll. Hintergrund sind die stetig steigenden Kosten für die obligatorische Grundversicherung in der Schweiz (wir berichteten). 

Viele Schweizer müssen 2010 Prämiensteigerungen von über zehn Prozent verkraften. Beklagt wird von den Kantonen, dass zwischen den landesweit 80 Krankenversicherungen kaum Wettbewerb herrscht. Kassen hätten sich darauf beschränkt, möglichst gute Risiken als Kunden zu gewinnen. Neue, "innovative Versorgungsmodelle hat der Wettbewerb nicht hervorgebracht", kommentiert die "Neue Züricher Zeitung".

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »

Stotter-Therapie im virtuellen Raum

Geschätzt über 800.000 Bundesbürger stottern. Viele von ihnen ziehen sich komplett zurück, weil sie Ablehnung fürchten. Ein Ausweg: Therapie-Methoden, bei denen man zunächst zu Hause sprechen übt – online. mehr »