Ärzte Zeitung online, 16.02.2010

UNICEF-Gesandte nach Aids-Debatte aus Gambia ausgewiesen

NAIROBI/BANJUL (dpa). Die gambische Regierung hat die Landesbeauftragte des UN-Kinderhilfswerks UNICEF des Landes verwiesen. Min-Whee Kang sei inzwischen in der senegalesischen Hauptstadt Dakar eingetroffen, berichtete das senegalesische Nachrichtenportal Jollof News unter Berufung auf örtliche UNICEF-Vertreter.

In einem UNICEF-Bericht war kürzlich von Menschenrechtsverletzungen und Einschränkungen der Pressefreiheit in Gambia die Rede gewesen. Auch über Aids bei Kindern wurde darin berichtet. Das Thema gilt in Gambia als Tabu.

Präsident Yahya Jammeh hat wiederholt erklärt, er könne dank göttlicher Eingebung mit einem Kräutermix die Immunschwächekrankheit heilen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Innovationsfonds bleibt - und wird verändert

Seit 2016 fördert der GBA neue Versorgungsprojekte mit vielen Millionen. Jetzt wird bekannt: Mit dem Innovationsfonds geht es weiter - in etwas modifizierter Form. mehr »

Düsteres Bild der Weiterbildung

Fehlende Strukturen und Verstöße gegen Arbeitszeitgesetze: Eine Umfrage des Hartmannbundes unter knapp 1500 Assistenzärzten deckt gravierende Mängel in der Weiterbildung auf. mehr »

Was Kliniken von Luftfahrt lernen können

Zur Eröffnung des „Gesundheitskongresses des Westens“ versucht die Gesundheitsbranche, von anderen zu lernen: Nicht Fehler seien das Problem, sondern das Machtgefälle in Teams. mehr »